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 Betreff des Beitrags: Kind durch Arztepfusch von Propofol behindert
BeitragVerfasst: Do 10. Nov 2011, 11:01 
Kind durch Arztepfusch von Propofol behindert
Zitat:

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/707187/Neuer-Vorwurf-in-Tirol_Kind-nach-Propofol-behindert

Neuer Vorwurf in Tirol: Kind nach Propofol behindert09.11.2011 | 15:35 | Von Köksal Baltaci (Die Presse)

Die Innsbrucker Kinderklinik kommt nicht aus den Schlagzeilen. Elternverein-Sprecherin Gabriele Fischer will am Donnerstag ein Kind vorstellen, das seit einer Behandlung mit Propofol schwerstbehindert ist.

Nach dem Tod der dreijährigen Azra in der Innsbrucker Kinderklinik sieht sich das Landeskrankenhaus erneut mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Gabriele Fischer, die Sprecherin des „Elternvereins Kinderklinik", möchte am Donnerstag in einer Pressekonferenz auf das Schicksal eines dreieinhalbjährigen Buben aufmerksam machen, der seit einer Routineoperation in der Innsbrucker Klinik schwerstbehindert ist. Auch in diesem Fall soll der falsche Umgang mit dem Narkosemittel Propofol der Grund für den Zustand des türkischstämmigen Kindes aus Südtirol sein.

„Ashraf hat sich mit neun Monaten einen Teil seiner Brust mit heißer Marmelade verbrannt", sagt Fischer im Gespräch mit der „Presse". „In der Folge wurde er einer Hauttransplantation unterzogen und meines Wissens für drei Wochen in künstlichen Tiefschlaf versetzt." Nach dem Aufwachen sei er nicht mehr derselbe gewesen. „Er ist geistig massiv eingeschränkt, hört extrem schlecht und kann kaum sehen", so Fischer.

Die Eltern hätten die Ärzte auf den Zustand des Buben aufmerksam gemacht und sie um eine Erklärung gebeten, seien aber abgewiesen und „für dumm erklärt" worden. Symptome dieser Art seien nicht ungewöhnlich und könnten Traumafolgen der Operation sein. „Bis sich die Klinik nach mehrmaligen Anfragen die Aussage entlocken ließ, das Kind habe an einer seltenen Stoffwechselerkrankung gelitten, die durch die Verabreichung von Propofol zum Ausbruch gekommen sei."

„Faule Ausreden"
Laut Fischer dieselben faulen Ausreden, die auch im Fall der vierjährigen Nadina zunächst benützt wurden. Auch sie ist seit einer Leistenbruchoperation vor dreieinhalb Jahren schwer behindert. Der Umgang mit eigenen Fehlern sei in der Innsbrucker Universitätsklinik skandalös, schuldhaftes Verhalten einzugestehen komme für sie nicht infrage.

Kliniksprecher Johannes Schwamberger teilte am Mittwoch mit, er könne aus Datenschutzgründen keine Stellung zu den Vorwürfen nehmen. Die Klinikleitung wolle die Pressekonferenz am Donnerstag abwarten. Nur einen Punkt könne er klarstellen. Während der dreiwöchigen Sedierung auf der Intensivstation sei nachweislich kein Propofol verwendet worden. Für die Zeit während des operativen Eingriffs könne er das allerdings nicht ausschließen.

Führungsschwäche, Personalmangel?
„Diese Nachweise wollen die Eltern sehen, damit die Spekulationen endlich aufhören", sagt Fischer und holt zum Rundumschlag aus. „Die Klinik Innsbruck hat massive strukturelle Probleme, leidet an katastrophalem Personalmangel und einer eklatanten Führungsschwäche." Nicht zuletzt würde auch die Kommunikation zwischen den Stationen nicht funktionieren. Standards, die in jedem anderen vergleichbaren Krankenhaus seit Jahren gelten würden, hätten für Innsbruck keine Bedeutung. „Ich verlange eine externe, unabhängige Kontrolle der Geschehnisse, ansonst fordere ich nichts Geringeres als die vorläufige Schließung der Innsbrucker Kinderklinik - und zwar so lange, bis die gravierenden Probleme aufgehoben werden. Andernfalls haben wir hier in ein paar Monaten das nächste tote Kind."

Anschuldigungen, die Schwamberger als lächerlich zurückweist. Von einer Führungsschwäche und einem Kommunikationsproblem könne keine Rede sein. Und was den angeblichen Personalmangel angeht, habe die Klinik Innsbruck allein in den Jahren 2007 bis 2011 neue 50 Ärzte angestellt. Die Innsbrucker Universität habe in demselben Zeitraum niemanden angestellt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.11.2011)



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 Betreff des Beitrags: Weitere Fälle präsentiert - Schuld war Propofol
BeitragVerfasst: Do 10. Nov 2011, 11:33 
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Registriert: Di 5. Jan 2010, 15:07
Beiträge: 483
Weitere Fälle präsentiert - Schuld war Propofol.

Bild

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Propofol-Spitals-Skandal-3-neue-Opfer/45866025
Zitat:

09. November 2011 17:14
Nach Tod von Dreijähriger
Propofol: Spitals- Skandal: 3 neue Opfer
Weitere Fälle präsentiert - Schuld war Propofol.

Die Erschütterung rund um den Tod der kleinen Azra (3) ist nach wie vor groß – das türkische Mädchen wurde im Oktober 46 Stunden lang mit dem Narkosemittel Propofol behandelt und starb. Die Untersuchungen zum Tod laufen noch. Fest steht aber, dass das Kind viel zu lange mit dem umstrittenen Narkosemittel in künstlichem Tiefschlaf gehalten wurde.

Drei neue Fälle
Jetzt droht der nächste Paukenschlag in der Innsbrucker Spitals-Affäre: Drei bislang unter Verschluss gehaltene Fälle von Ärzte-Pfusch werden heute präsentiert – somit gibt es bald sechs Spitals-Opfer in Tirol: „Das sind Gruselgeschichten ohne Ende“, kündigt Gabriele Fischer vom Elternverein Kinderklinik an. „Auch bei all diesen neuen Fällen geht es immer um das Narkosemittel Propofol!“

Die drei neuen Fälle sind nur die Spitze des Eisbergs: Im Oktober 2011 starb Azra nach einer Rachenuntersuchung, sie hatte davor Klebstoff verschluckt. Im April 2010 kam Amel Dedic (3) wegen eines Nierenleidens ums Leben und seit Jänner 2008 ist Nadina Strobl (4) nach einem Leistenbruch schwer behindert.

Bub ist behindert
Heute um 10 Uhr geht Fischer mit den Eltern eines der drei „neuen“ Opferfamilien an die Öffentlichkeit. Es sind die Eltern eines 3-jährigen Buben aus Südtirol. Er hatte sich mit neun Monaten die Brust mit heißer Marmelade verbrannt. Was folgte, war eine Hauttransplantation und ein dreiwöchiger künstlicher Tiefschlaf unter Propofol. Als der Bub aufwachte war er geistig behindert, hatte einen Hörschaden und war fast blind. „Ein Skandal!“, sagt Fischer, die noch zwei weitere brisante Fälle präsentieren will. „Ich werde widerlegen, was die TILAK (Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH) alles an Schmähs erzählt hat! Bei mir haben sich so viele Eltern gemeldet, das ist wirklich extrem.“


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 Betreff des Beitrags: Kind Azras getötet von Ärzten- " 48h - Propofol Narkotika"
BeitragVerfasst: Do 10. Nov 2011, 11:43 
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Registriert: Di 5. Jan 2010, 15:07
Beiträge: 483
Kind Azras getötet von Ärzten in Innsbruck - " 48h - Propofol Narkotika"

Zitat:
Ärzte der Kinderklinik Innsbruck haben bei 3 jährigen Kind 48 Stunden lang Propofol verabreicht - jetzt ist die 3 jährige Azras der Türkischen Familie tod !

Narkotika -Popofol
Darf bei Kinder (seit 1980er) nicht zur Sendierung (Tiefschlaf) verwendet werden !

(Kurzeitnarkose kann kann bei Kinder ab 1 Monat durchgeführt werden)
Propofaol ist nicht wasserlöslich sondern fettlöslich, es muss daher bei längerer Anwendung von Erwachsenen zusätzlich der Fettstoffwechsel kontrolliert werden !

Indikationen:
Zur Induktion und Erhaltung einer Allgemeinanästhesie und zur Sedierung von beatmeten Erwachsenen während der Intensivbehandlung. Propofol wird Off-Label auch gegen Kopfschmerzen und Migräne eingesetzt, ist aber dazu nicht zugelassen

Missbrauch:
Propofol wird aufgrund seiner beruhigenden, entspannenden, leicht euphorisierenden, sexuell enthemmenden und aphrodisierenden Wirkungen auch missbraucht. Beliebt ist es unter anderem aufgrund seines schnellen Wirkungseintritts und seiner kurzen Wirkdauer. Zudem ist es kein Betäubungsmittel und deshalb für den Missbrauch einfacher zu beschaffen. Es führt wahrscheinlich nicht zu einer körperlichen, aber zu einer psychischen Abhängigkeit.
Der Missbrauch ist potentiell lebensgefährlich, auch in therapeutischen Konzentrationen. Vor allem bei schneller Injektion kann es zu einem Blutdruckabfall, sowie Atemstillstand mit Sauerstoffunterversorgung kommen. Eine weitere mögliche Todesursache ist ein Lungenödem. Problematisch ist deshalb vermutlich auch die gleichzeitige missbräuchliche Anwendung anderer atemdepressiver Substanzen wie Benzodiazepine und Opioide. In der Literatur sind einige Todesfälle beschrieben, darunter auch Suizide und Morde. Häufig waren die Opfer Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen (v.a. Anästhesisten, Krankenpfleger).

Auch der Tod von Michael Jackson steht in einem Zusammenhang mit der Anwendung von Propofol. Gemäss Medienberichten hat Jacksons Leibarzt Dr. Conrad Murray Jackson Propofol verabreicht. Jackson hat auch zahlreiche weitere Medikamente, unter anderem Benzodiazepine, eingenommen.

Kontraindikationen (Nicht zu verwenden) :
Überempfindlichkeit
Zur Sedierung von Kindern unter 16 Jahren auf der Intensivstation
Schwangerschaft und Stillzeit: siehe Fachinformation
Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

PS: Nadina Strobl wurde 2007 durch eine Überdosis Propfol ebefalls von den Arzten verpfuscht bestätigt ein Gutachten. Nadina hat seither einen Gehirnschaden und starke Epilepsie !





tags: Psychopharmaka kinder Mißbrauch Missbrauch Medikamente Sternenkinder Kunstfehler Komplikationen

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 Betreff des Beitrags: Wann wird eine längere Sedierung - künstliches Koma angewend
BeitragVerfasst: So 13. Nov 2011, 23:49 
Zitat:
Was ist künstliches Koma und warum wird es angewendet?

Das künstliche Koma ist eine Langzeitnarkose, die auf der Intensivstation überwacht wird. Der Begriff Koma kommt aus dem Griechischen und heißt „tiefer, fester Schlaf“. Beim künstlichen Koma handelt es sich um einen Medikamentenschlaf des Körpers, der einer Vollnarkose entspricht. Er wird gewöhnlich nach einem schweren Unfall oder bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung eingesetzt, um den Organismus zu entlasten und den Kranken, zum Beispiel bei einer Infektion, wirksamer behandeln zu können. Der Patient wird künstlich beatmet, alle wichtigen Körperfunktionen wie Herzfrequenz, Blutdruck etc. werden rund um die Uhr überwacht.

Hintergrund: Bei schweren Krankheiten oder Unfällen reagiert der Körper oft panisch. Es schrillen sozusagen alle Alarmglocken auf einmal. Körpereigene Rettungssysteme werden völlig überfordert. Es kommt zu schwerem Streß. Dadurch kann ein lebensbedrohlicher Zustand eintreten. In solchen Momenten werden Patienten oft bewußtlos. Damit schützt der Körper sich selbst. Schwere Schmerzen und Todesangst werden nicht mehr wahrgenommen.

Das künstliche Koma erfüllt die gleiche Aufgabe. Ärzte und Apparate schalten die panischen Angstreaktionen aus und übernehmen die Kontrolle über alle Grundfunktionen im Organismus.
Das künstliche Koma kann jederzeit beendet werden, beim natürlichen kann es Wochen und Jahre dauern, bis ein Patient aus seiner tiefen Bewußtlosigkeit wieder aufwacht.

Patienten im Koma bekommen fast immer etwas aus ihrer Umgebung mit

Wenn es geht, halten die Ärzte das künstliche Koma flacher als eine echte Narkose. Dazu gehört es, den Patienten ab und zu fast aufwachen zu lassen. Auf diese Weise bleibt sein Tag und Nacht-Rhythmus einigermaßen erhalten. Der Patient im künstlichen Koma bekommt fast immer etwas aus seiner Umgebung mit. Deshalb gehen Ärzte und Pflegepersonal so mit ihm um, als sei er bei vollem Bewußtsein. Ernährt werden Menschen im künstlichen Koma entweder durch eine Magensonde mit Spezialnahrung oder intravenös über die Blutbahn.

Bei einigen Krankheitszuständen wird der Patient auf 34-32 Grad Celsius heruntergekühlt, vor allem nach Herzstillstand mit erfolgreicher Wiederbelebung oder nach einem größeren Schlag-anfall. Durch die Kühlung läuft der Stoffwechsel langsamer, der Sauerstoffverbrauch sinkt, was dem Gehirn hilft, die gefährliche Situation zu meistern. Aber die Kühlung ist belastend und deshalb auch nur im künstlichen Koma auszuhalten.

Risiken und Nebenwirkungen eines künstlichen Komas sind nach Ansicht der Fachleute sehr gering. Das Hauptproblem besteht darin, daß beim Erwachen alle Regelsysteme wieder störungsfrei anlaufen. Die Schlafmittel werden deshalb nicht plötzlich abgesetzt, sondern langsam reduziert. Man nennt das „Ausschleichen“. Nach Beendigung des künstlichen Komas kann es bei manchen Patienten über einige Stunden oder Tage hinweg zu Halluzinationen kommen, die meist von den eingesetzten Medikamenten herrühren, aber wieder vollkommen verschwinden.

http://www.medizin-welt.info/wissen/wissen.asp?wissenID=10


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 Betreff des Beitrags: Ärzte haben mehrere Kinder verpfuscht -2 Kinder sind TOT !
BeitragVerfasst: Di 15. Nov 2011, 08:59 
Propofol Opfer
- Ärzte haben mehrere Kinder verpfuscht -2 Kinder sind TOT !
Ärztegesetze zu mehr Kontrolle fehlen !

Überlegen Sie mal liebe Justiz warum die Leute kein vertrauen in die Justiz haben, wenn
die Staatsanwaltschaft immer alle Fälle einstellt !

Es sind in den letzten 30 jahren schon viele Personen in Ganz Österreich im Tiefschlaf gestorben. Wenn die Person vorher einen Unfall hatte und an Nierenversagen gestorben ist, wurde Fall nicht mal untersucht.
Naja die Nieren wurden vergiftet und haben es nicht mehr geschaft !
Die weisen Götter können Leute umbringen durch zu langen Tiefschlaft und die Regierung und Justiz schaut nur zu. Die Ärzte bleiben ungestraft und das bereits seit über 30 Jahren.
Wann werden die Ärzte in Österreich entlich für ihre PFUSCHAKTIONEN mit zu langen Tiefschlaf an Unfallopfer entlich zur Verantwortung gezogen.
Wieso gibt es keine Ärztegesetze und ein schärferes Strafrecht so wie in Amerika Fr. Justizministerin Karl.
Warum bleiben Ärzte durch die Ärztekammer in Österreich seit 30 Jahren für ihren Pfusch und Fahrlässigkeit ungestraft ?

Wieviel Menschen müssen noch behindert sein oder sterben bis die Justiz endlich die Ärzte zur Verantwortung zieht ?


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 Betreff des Beitrags: Neuer Fall PROPOFOL - es melden sich immer mehr Opfer
BeitragVerfasst: Mi 16. Nov 2011, 16:59 
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Registriert: Di 5. Jan 2010, 15:07
Beiträge: 483
Neuer Propofol-Fall

OÖ: Witwer hofft auf Wiederaufnahme des Prozesses

Die Schlagzeilen um mögliche Propofol- Opfer in Österreich überschlagen sich: Nun tritt auch ein Oberösterreicher an die Öffentlichkeit, der schon seit Jahren für die Wahrheit kämpft: Der Innviertler Max Hofman ist zuversichtlich, dass er die Wiederaufnahme des Verfahrens erwirken kann. Seine Frau war in einem Linzer Spital nach einer Propofol- Narkose gestorben. Darufhin wurde der Krankenhausbetreiber Gespag vom Erstgericht verurteilt - dann vom OLG aber freigesprochen.


"Fast sechs Prozessjahre lang immer wieder mit den damaligen Geschehnissen belastet zu werden, ist nicht leicht, das hat mich sehr mitgenommen. Aber ich wollte nicht früher an die Öffentlichkeit. Doch jetzt muss die Mauer des Schweigens durchbrochen werden", sagte Max Hofmann.

Der Witwer will nun endlich Licht ins Dunkel bringen, nachdem das Narkosemittel Propofol durch den Tod von Michael Jackson und die Tragödien in Innsbruck so in die Schlagzeilen geriet. "Wir werden auf jeden Fall alle Möglichkeiten ausschöpfen. Denn ich glaube, dass das Recht auf die Wahrheit auf meiner Seite ist. Auch wenn man das bis jetzt niederhalten wollte."
Gutachten sollen zur Wiederaufnahme führen

Hofman stützt sich dabei auf mehrere Prozessgutachter, die wiederholt einen Zusammenhang zwischen der hohen Dosis Propofol und dem Tod der 41- jährigen Sportprofessorin Christine Hofmann darstellten. So meinte der erfahrene Primar Dr. Walter Mauritz, Vorstand des Instituts für Anästhesiologie und Intensivmedizin am UKH Lorenz Böhler der AUVA: "Beim rechtzeitigen Erkennen des Problems hätte man die Sedierung mit einem anderen Präparat fortsetzen und den Tod von Frau Hofmann vermeiden können."

Das Erstgericht verurteilte die Linzer Nervenklinik, doch dann kam die Wende: Die Gespag berief ("Keine gesicherte medizinische Erkenntnis") und bekam nach einem weiteren, vierten Gutachten vom Oberlandesgericht Linz am 31. Oktober 2011 recht.

Johannes Nöbauer, Kronen Zeitung/red

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 Betreff des Beitrags: Re: 17-jährige unter den Händen von Adelheid Kastner verstor
BeitragVerfasst: Mi 16. Nov 2011, 22:21 


http://www.youtube.com/watch?v=45qokFtBhvA

Kontraindikationen (Nicht zu verwenden) :
Überempfindlichkeit
Zur Sedierung (Langzeit-Narkose) von Kindern unter 16 Jahren auf der Intensivstation
Schwangerschaft und Stillzeit: siehe Fachinformation
Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.


PS: Nadina Strobl wurde 2007 durch eine Überdosis Propfol ebefalls von den Arzten verpfuscht bestätigt ein Gutachten. Nadina hat seither einen Gehirnschaden und starke Epilepsie !

Lt. Insider Informationen war nur ein Arzt an diesem Wochenende auf der Innsbruckerklinik
und der kannte sich mit Kindermedizin bzw. Propofol bei Kinder nicht aus und setzte die Langzeitnarkose (Senierung mit Propofol) bei dem Kind weiter fort wie bei einem Erwachsenen.

Zitat "Vermutlich war halt das Immunsystem des Kindes zu schwach, so wie halt Nervenklinik Linz Wagner Jauregg - Fall Barbara. Ist ja ganz normal in Österreich das Leute in Tiefschlaf früher oder später an Nierenversagen sterben, schließlich gibt es ja keine Gesetze in Österreich die den Ärzten vorschreiben 2 mal täglich genauere Blutanalysen über mögliche Vergiftungserscheinungen, Organversagen bei Tiefschlaf Sedierung zu machen"


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 Betreff des Beitrags: Re: 17-jährige unter den Händen von Adelheid Kastner verstor
BeitragVerfasst: So 20. Nov 2011, 21:11 

Behandlungsfehler von Ärzte in Innsbrucker Klinik



http://www.youtube.com/watch?v=25XVupRIZYU

Zitat:
Quelle: http://tirol.orf.at/news/stories/2509739/
Kinderklinik: Staatsanwalt klagt an
Die Staatsanwaltschaft Innsbruck erhebt nach dem Tod des kleinen Amel an der Innsbrucker Kinderklinik Anklage. Das steht nach drei Privat- und zwei Gerichtsgutachten fest.

Für die Staatsanwaltschaft ist klar, dass der Dreieinhalbjährige durch einen Behandlungsfehler an der Kinderklinik verstarb. Die behandelnde Assistenzärztin und ein diensthabender Oberarzt der Kinderklinik müssen sich wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen verantworten.
Mehrfach Einläufe verordnet

Das Kind war wegen seines Stuhlverhaltens bereits am 21. April 2010 in der Kinderklinik in ambulanter Behandlung, heißt es in der Aussendung der Staatsanwaltschaft. Nachdem sich der Zustand des Kindes nicht gebessert habe, hätten die Eltern das Kind drei Tage später neuerlich in die Ambulanz der Kinderklinik gebracht.

Nachdem ein erster Einlauf mit phosphathältigem Klistier keinen Erfolg gezeigt habe, sei von der Assistenzärztin nach Rücksprache mit dem Oberarzt ein weiterer Einlauf und schließlich um 18.00 Uhr, wiederum nach Rücksprache mit dem Oberarzt, ein dritter Einlauf angeordnet worden. Hierauf habe sich der Zustand des Kindes stark verschlechtert. Der Bub sei schließlich in die Intensivstation verlegt worden, wo er am 27. April verstarb.

Weiter heißt es in der Aussendung der Staatsanwaltschaft von Freitagfrüh: „Nach den Ergebnissen des Ermittlungsverfahrens geht die Staatsanwaltschaft Innsbruck davon aus, dass das Kind verstorben ist, weil ihm trotz bestehender und bekannter Niereninsuffizienz, seines niedrigen Körpergewichts und der erkennbar bestehenden Kotstauung (sohin unter besonders gefährlichen Verhältnissen) über Anordnung der Assistenzärztin und nach Rücksprache mit dem Oberarzt eine zu hohe Dosis phosphathältigen Klistier verabreicht wurde. Dies führte zu einer massiven Phosphatkonzentration im Blut, in weiterer Folge zu einem nicht mehr beherrschbaren Multiorganversagen und schließlich zum Tod des Kindes.“

Im Falle eines Schuldspruches drohen der Assistenzärztin und dem Oberarzt bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe.
Keine Schuld der TILAK festgestellt

Geprüft wurde von der Staatsanwaltschaft auch eine Verbandsverantwortlichkeit der TILAK. Ein kausales Organisationsverschulden oder eine sonstige kausale Pflichtverletzung der TILAK konnte nicht festgestellt werden.
Beide Ärzte nicht im Dienst

Die beiden Ärzte sind übrigens nach Angaben der TILAK derzeit nicht beziehungsweise überhaupt nicht mehr im Dienst. Die Assistenzärztin habe nach dem folgenschweren Vorfall gekündigt, der Oberarzt habe sich schon vor längerer Zeit karenzieren lassen. Zum laufenden Verfahren könne man keine Auskünfte geben, so die TILAK am Freitag in einer Aussendung. Man wolle aber daran erinnern, „dass für beide Personen die Unschuldsvermutung gilt“.

Publiziert am 18.11.2011


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 Betreff des Beitrags: Re: 17-jährige unter den Händen von Adelheid Kastner verstor
BeitragVerfasst: So 20. Nov 2011, 23:33 
OTS0217 / 17.11.2011
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111117_OTS0217/nach-todesfaellen-in-kinderklinik-experten-diskutieren-ueber-arbeitsbedingungen-fuer-aerzte

Zitat:

Nach Todesfällen in Kinderklinik: Experten diskutieren über Arbeitsbedingungen für Ärzte
Utl.: Chirurg fordert in ATV "Am Punkt" deutlich kürzere Schichtzeiten =

Wien (OTS) - Auch wenn noch nicht geklärt ist, wer für die
Behandlungsfehler in der Innsbrucker Kinderklinik verantwortlich ist,
an deren Folgen zuletzt im Oktober ein dreijähriges Mädchen starb:
Die Vorfälle haben eine Debatte darüber ausgelöst, ob die Ärzte in
Spitälern überfordert sind. In der ATV-Diskussionssendung "Am Punkt"
wies der Unfallchirurg am Wiener AKH Richard Kdolsky darauf hin, dass
immer noch durchgehende Schichten von bis zu 49 Stunden und
Wochenarbeitszeiten von bis zu 72 Stunden erlaubt seien: "Wir
befinden uns in etwa dort, wo wir Ende des 19. Jahrhunderts bei den
gewerkschaftlichen Forderungen gestanden sind, wir sind also weit
entfernt von einer 50-, 45- oder 40-Stunden-Woche."


Dass dabei die Konzentrationskraft nachlasse, sei kein Wunder
sagte Kdolsky. So hat eine Studie ergeben, dass ein Arzt nach 24
Stunden im Schichtdienst in einer ähnlichen Verfassung sei, wie wenn
er 1,0 Promille Alkohol im Blut hätte.
Kdolsky fordert: "Ich glaube,
es wäre durchaus vernünftig wenn wir uns auf das Maß der Fliegerei,
sprich auf 13 Stunden reduzieren könnten. Wie es ja in
Krankenanstalten der Sozialversicherungsträger möglich ist, aber
normalerweise nicht in öffentlichen Krankenanstalten, sprich B***,
Länder und Gemeinden."

Silvia Türk, Leiterin der Abteilung für Qualitätsmanagement im
Gesundheitsministerium, erinnerte in "Am Punkt" daran, dass eine von
Gesundheitsminister Hundstorfer heuer eingebrachte
Gesetzesinitiative, die Schichtzeiten zumindest auf 25 Stunden zu
begrenzen, von den Bundesländern blockiert werde.

Der Patientenanwalt für Niederösterreich Gerald Bachinger sagte,
dass es durchaus auch andere Gründe dafür gebe, warum Spitalsärzte
überarbeitet seien: "Dass ein Arzt ausgeschlafen ist, hängt nicht nur
mit seiner Arbeitszeit zusammen. Dann darf es genauso nicht sein,
dass der Arzt dann operiert in seinen 20 Stunden und dann geht er in
seine Ordination und arbeitet dort weiter, oder geht in ein
Privatkrankenhaus operieren."

Eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Spitalsärzte
scheint vorläufig nicht in Sicht. Im Gegenteil: Kdolsky warnte, dass
sich die Zustände etwa am AKH in Wien ab Anfang 2012 dramatisch
verschlechtern würden, dann sollen dort Sparmaßnahmen in Kraft
treten.


Rückfragehinweis:
ATV Redaktion "Am Punkt": Tel.: 01/213 64 115
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0217 2011-11-17/13:35
171335 Nov 11
ATP0001 0351



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 Betreff des Beitrags: Tiefschlaf Sedierung - Nebenwirkungen von PROPOFOL
BeitragVerfasst: Mo 21. Nov 2011, 11:08 
Hi !

FDA US Gesundheitsexperten alarmieren über die Nebenwirkungen von PROPOFOL:

Fieber, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Schüttelfrost
die mehrere Patienten unmittelpaar bis zu 12h nach Erhalt erfahren haben.
Bei solchen Unverträglichkeit muss der Arzneistoff abgesetzt werden, da das Imunsystem deutlich geschwächt wird !



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 Betreff des Beitrags: Re: 17-jährige unter den Händen von Adelheid Kastner verstor
BeitragVerfasst: Mo 21. Nov 2011, 11:50 
Interessante Fallstudie von 2010 über AV Block III Grades bei Anästhesie
von Propofol und Fentanyl

Um es gleich vorweg zu nehmen.
Bei Patienten mit niedriegen Blutdruck ist die Halbe Dosis ausreichend, da sonst AV Block ( Herzversagen droht) ebenso Hypothonie und Bradikardie.

Solche Doku sind besonders wertvoll sag ich mal !
http://www.medicalforum.ch/pdf/pdf_f/2010/2010-38/2010-38-181.PDF

leaks for medical law


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 Betreff des Beitrags: Propofol gefährlich wegen geringe therapeutische Breite !
BeitragVerfasst: Mo 21. Nov 2011, 12:31 
Zitat:
Wie gefährlich ist Propofol?

Zwar ist Propofol aufgrund der kurzen Halbwertzeit gut steuerbar, problematisch ist allerdings die geringe therapeutische Breite. Das heißt: Der Dosisbereich zwischen Unter- und Überdosierung ist relativ gering, die optimale Dosis befindet sich in einem sehr engen Rahmen.

Wird Propofol überdosiert, so können die Folgen dramatisch sein.
Die Nebenwirkungen wie Blutdruckabfall, Atemdepression bis Apnoe und Bradykardie können einen schweren Verlauf annehmen und zu Koma sowie zum Tod durch Herzstillstand führen. So sind auch Suizide und Morde mit Propofol beschrieben. Hierbei gilt es insbesondere zu beachten, dass andere atemdepressive Substanzen, die gleichzeitig verabreicht werden, das Risiko schwerer Symptome oder gar des Todes erhöhen.

Andere typische, wenn auch meist seltene Nebenwirkungen sind laut Roter Liste intensive Träume, Schmerzen und Venenentzündungen an der Injektionsstelle, Muskelzuckungen, Husten, epileptiforme Anfälle, schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (Anaphylaxie) und in Einfällen Lungenödem und bei paravenöser Infusion schwere Gewebereaktionen. Unter dem Begriff Propofol-Infusionssyndrom ist außerdem ein Symptomkomplex mit metabolischer (Lactat-) Azidose, Rhabdomyolyse, Nieren- und Herzversagen bei Anwendung höherer Dosierungen und in der Langzeitanwendung bekannt.


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 Betreff des Beitrags: Zulassung Österreich: Propofol "Fresenius" 1% Emulsion
BeitragVerfasst: Mo 21. Nov 2011, 13:19 
Offline

Registriert: Di 5. Jan 2010, 15:07
Beiträge: 483
Hallo !

So hier die Fakten der PROPOFOL Zulassung in Österreich:


Zitat:
propofol "Fresenius" 1% Emulsion
Zulassungsnummer 1-22484
Zulassung 3.April1998 /Verlängerung 7.Juli 2002, Graz,Austria;

Zur Narkoseeinleitung für Kinder ab 1 Monat !
Zitat: Nur in Ausnahmefälle ist eine Sedierung = Kurzzeitnarkose über 60 min zu tollerieren.

Zur Narkoseaufrechterhaltung = Langzeitsedierung:
Zur Sedierung von Kindern im Alter von 16 jahren und jünger darf Propofol "Fresenimus" 1% nicht angewendet werden !


Quelle:
http://www.pharmazie.com/graphic/A/84/1-22484.pdf


PS: Die Tötungsumstände von Barbara welche ebenfalls durch eine nicht angebrachte Tiefschlafmethode in der Landesnervenklinik Wagner-Jaureggg gestorben ist, sollte ebenso neu aufgerollt und durch neue Gutachten näher analysiert werden.

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 Betreff des Beitrags: Arztfehler - Fehldiagnosen nehmen drastisch zu
BeitragVerfasst: Do 24. Nov 2011, 15:09 


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 Betreff des Beitrags: Re: 17-jährige unter den Händen von Adelheid Kastner verstor
BeitragVerfasst: Fr 23. Dez 2011, 11:00 
Hi !

So, wie es nach ausen jetzt ausschaut wird jetzt mal von der Staatsanwaltschaft in die richtige Richtung ermittelt.
Die verantwortlichen Ärztepfuscher muss ein Ende gemacht werden. Es sind in Österreich in den letzten Jahren schon genug Patienten in Tiefschlaf gestorben, weil die Ärzte schlampig waren auch in diviersen anderen Spitälern.

Der ÄRZTEPFUSCH muss ein ENDE haben und die schlampigen Ärzte müssen zur verantwortung gezogen werden !


http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/719242/Gewaltsamer-Tod-von-17Jaehriger-in-Linzer-Klinik?parentid=0&act=2&isanonym=1#kommentar0
Zitat:

23.12.2011 | 09:36 | (DiePresse.com)

"Gewaltsamer Tod" von 17-Jähriger in Linzer Klinik

Die Justiz ermittelt gegen zwei Ärzte. Ein Gutachten spricht von einer Überdosis Narkosemittel, das Spital von einer unglücklichen Verkettung, "die zu einer Komplikation mit Todesfolge geführt" hat.

Nach dem Tod eines 17 Jahre alten Mädchens in der Linzer Landesnervenklinik Wagner-Jauregg im vergangenen Mai ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen zwei Ärzte. Die Mediziner sollen im Jänner dazu befragt werden. Das berichteten mehrere Medien am Freitag. Laut Gerichtsgutachten starb die Jugendliche an einer Hirn- und Leberschädigung, ausgelöst durch eine Überdosis Narkosemittel. In der Expertise ist von einem "gewaltsamen Tod" die Rede. Ein Privatgutachten des Spitalserhalters hatte wenig später ein "schicksalhaftes Ableben" attestiert.

Der Todesfall erregte großes Aufsehen, weil die 17-Jährige einer Betreuerin Anfang September 2010 erzählt hat, im Alter von fünf bis zwölf Jahren von ihren Großeltern und zwei Nachbarn - darunter ein pensionierter Richter - in der Steiermark sexuell missbraucht und gequält worden zu sein. Nach mehreren Selbstmordversuchen des Teenagers wurde das Mädchen in Absprache mit seiner Mutter in künstlichen Tiefschlaf versetzt und starb schließlich. Das Verfahren gegen die Missbrauchs-Beschuldigten wurde mittlerweile eingestellt.
Sauerstoffmangel als Todesursache?

Von Anfang an stand eine mögliche Überdosis eines Narkotikums im Raum. Der ärztliche Leiter der Landesnervenklinik, Werner Schöny, ging allerdings eher von einer unerwarteten Überempfindlichkeit des Mädchens gegenüber dem verwendeten Mittel aus. Ein Gutachten im Auftrag des Spitalserhalters gespag bestätigte ein "schicksalhaftes Ableben". Die Expertise der Gerichtsmedizin Salzburg kam allerdings zu einem völlig anderen Ergebnis: Todesursache war demnach eine "globale Sauerstoffmangel-bedingte Hirnschädigung in Kombination mit einer ausgedehnten Leberzellschädigung infolge einer massiven Methohexital-Überdosierung". Nun sollen weitere Gutachten eingeholt werden.

Man sei an einer raschen und umfassenden Klärung interessiert und kooperiere eng mit der Staatsanwaltschaft, betonte die gespag nach Bekanntwerden des Gerichtsgutachtens. Aus heutiger Sicht stelle sich der Tod der Jugendlichen "als Folge einer Kombination von unglücklichen Umständen dar, die zu einer Komplikation mit Todesfolge geführt haben". Die gespag gehe davon aus, dass zu einer abschließenden Beurteilung noch weitere Gutachten einzuholen seien, so Unternehmenssprecherin Jutta Oberweger. Bis dato gebe es aber keinerlei Anzeichen für ärztliches Fehlverhalten und daher auch keine Grundlage für unmittelbare dienstrechtliche Maßnahmen.
(APA)



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 Betreff des Beitrags: Re: 17-jährige unter den Händen von . . PFUSCHÄRZTEN versto
BeitragVerfasst: Di 27. Dez 2011, 15:32 
. . .unter der Leitung von Werner Schöny, Leiter in der der Linzer Landesnervenklinik gestorben !
" vermutlich war das Immunsystem von Barbara zu schwach ? "

Zitat:
Dienstag, 27. Dezember 2011,

Gabriele Sachs wird Chefärztin im Wagner-Jauregg-Krankenhaus LINZ.
Die Psychiaterin und Psychologin Gabriele Sachs (57) tritt im ersten Quartal 2012 ihren Dienst als neue Ärztliche Direktorin im Wagner-Jauregg-Krankenhaus an
. Werner Schöny (67) geht am 31. Dezember in Pension, interimistischer Leiter wird sein Stellvertreter Udo Illievich.

Die außerdordentliche Universitäts-Professorin und gebürtige Julbacherin hat nach der Matura in Linz Medizin und Psychologie an der Universität Wien studiert. Beide Studien schloss sie mit dem Doktorat ab. Die Facharztausbildung für Psychiatrie absolvierte sie an der Universitäts-Klinik für Psychiatrie in Wien und hat sich im Fach Psychiatrie 2004 habilitiert.

Derzeit ist Gabriele Sachs als leitende Oberärztin an der Station und Ambulanz für Psychotherapie an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Universität Wien tätig. Dort werden u.a. Patienten mit Angststörungen, Zwangserkrankungen, Depressionen, Schizophrenie und affektiven Störungen behandelt.

Gabriele Sachs ist zudem Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, ausgebildete Klinische Gesundheitspsychologin und Psychotherapeutin (Individualpsychologie, Gruppenpsychoanalyse, Verhaltenstherapie).

Ihr Dienstantritt an der Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg wird laut gespag im ersten Quartal 2012 erfolgen. Bis zu diesem Zeitpunkt wird der derzeitige stellvertretende Ärztliche Direktor Udo Illievich zum interimistischen Leiter bestellt.

Vier Bewerber gab es für den Chefposten, darunter auch Eugen Adelsmayr (Gerichtsverfahren in Dubai, wegen Behandlungsfehler).

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 Betreff des Beitrags: Re: 17-jährige unter den Händen von Adelheid Kastner verstor
BeitragVerfasst: Do 29. Dez 2011, 07:26 
"Man sei an einer raschen und umfassenden Klärung interessiert und kooperiere eng mit der Staatsanwaltschaft"

aber die Missbrauchsvorwürfe sind ungeklärt für alle Zeiten vom Tisch


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 Betreff des Beitrags: Re: 17-jährige unter den Händen von Adelheid Kastner verstor
BeitragVerfasst: Fr 30. Dez 2011, 23:31 
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Zitat:
Die Oberärztin versucht auch, Off-label-Gebrauch von Medikamenten, also deren Einsatz, auch wenn es dafür mangels eigener Studienreihen keine Freigabe für Kleinkinder oder Säuglinge gibt, zu versachlichen. „Die fehlende Zulassung sagt nur aus, dass den Herstellern eigene Studien zu schwierig erschienen oder zu teuer waren. Dass die Medikamente deshalb bei Babys nicht angewandt werden dürfen, heißt das keineswegs“, deponiert die Anästhesistin. Ärzte seien gesetzlich verpflichtet, „Off-label“ zu verwenden, wenn nach ihrem Wissensstand diese Medikamente einen Vorteil brächten
http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Überblick/Chronik/ChronikInnsbruck/4053337-6/offene-worte-gegen-verunsicherung.csp

Was ist "Off-Label-Use"?

Zitat:
Man spricht beim "Off-Label-Use" auch von zulassungsüberschreitendem Einsatz des Arzneimittels, insbesondere bei der Anwendung eines zugelassenen Arzneimittels außerhalb der von den nationalen oder europäischen Zulassungsbehörden genehmigten Anwendungsgebiete (Indikationen). Die Angaben darüber, welche und in welcher Art und Weise Krankheiten mit einem Arzneimittel entsprechend der Zulassung behandelt werden, findet sich unter anderem in der Gebrauchsinformation (daher der Begriff „Label“, zu Deutsch: "Etikett" oder "Kennzeichnung"). Grundsätzlich kann ein Medikament nur dann zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen verordnet werden, wenn es zur entsprechenden Behandlung von Erkrankungen eingesetzt wird, für die ein Hersteller die arzneimittelrechtliche Zulassung bei den zuständigen Behörden erwirkt hat.
http://www.g-ba.de/institution/sys/faq/78/

Gibt es Zahlen dazu?

Zitat:
"Off label" und "off licence"

In verschiedenen empirischen Studien ist die Verbreitung des "off label" bzw. "off licence" Einsatzes von Medikamenten in der Pädiatrie untersucht worden.

In einer Meta-Studie haben Pandolfini und Bonati 30 Studien aus den Jahren 1985 bis 2004 zum Thema "off label" Einsatz von verordneten Arzneimitteln bei Kindern ausgewertet. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die Verschreibungsraten zwischen 11% und 80% rangieren, wobei ein "off label" Einsatz bei jüngeren Kindern häufiger zu beobachten ist als bei älteren und in Krankenhäusern mehr "off label" Verschreibungen vorgenommen werden als von niedergelassenen Ärzten.
Eine im Jahr 2009 veröffentlichte Studie von Mühlbauer und Kollegen untersucht die Verschreibungspraxis speziell in Deutschland. Die hierzu von den Gmüder Ersatzkassen hinzugezogenen Daten aus dem Jahr 2002 belegen, dass von den 1 429 981 an Kinder und Jugendliche (0 bis 16 Jahre) ausgegebenen Arzneimittelpackungen 3,2% „off label“ und 9,4% gar keinen feststellbaren Zulassungsstatus besaßen. Diese zunächst niedrig wirkenden Zahlen relativieren sich allerdings, wenn der Fokus nicht auf die Anzahl der Arzneimittelpackungen, sondern auf die Wirkstoffe verlegt wird. Lediglich 66,1% der medizinischen Wirkstoffe erhielten die zu behandelnden Personen zulassungskonform. Von den nicht zulassungskonformen Verschreibungen wurden 15,7% aller Wirkstoffe als „off label“ und 18,2% ohne feststellbaren Zulassungsstatus klassifiziert.

Auch in dieser Studie heißt es, dass von dem Defizit vor allem Neugeborene und Säuglinge betroffen sind - ab dem Kleinkindalter würde wieder vermehrt zulassungskonform verschrieben.

Das angesprochene Defizit für Neugeborene und Säuglinge nimmt eine 2009 veröffentlichte Studie aus Österreich näher in den Blick. Eine Untersuchung auf der neonatologischen Intensivstation bestätigt, dass während der analysierten drei Monate nur 49% aller verschriebenen Medikamente eine offizielle Zulassung trugen. 33% der Medikamente wurden „off label“, 18% „off licence“ angewendet.
http://www.drze.de/im-blickpunkt/medizi ... ff-licence

Off-label-use soll abnehmen....

Zitat:
Mehr und bessere Arzneien für Kinder - Off-label-use wird zur Ausnahme werden

Die Kinderarzneimittel-Verordnung der EU zeigt Wirkung. Die Sicherheit von Arzneien wird sich erhöhen, erwarten Experten.

Nach der EU-Verordnung, die Ende Januar 2007 in Kraft getreten ist, müssen die Hersteller bei jeder Neuzulassung eines Arzneimittels darlegen, ob und wie es für die Verwendung bei Kindern und Jugendlichen geeignet ist. Bei solchen Arzneimitteln muss das Unternehmen ein pädiatrisches Prüfkonzept erarbeiten. Das Konzept, in dem die geplanten Studien beschrieben werden, muss vom Pädiatrischen Komitee bei der Europäischen Arzneimittelagentur EMEA genehmigt werden.

Die EU-Verordnung war notwendig, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Medikamenten bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen zu erhöhen, sagte Kinderarzt Mentzer, der Mitglied des Pädiatrischen Komitees ist. Durch das neue System könne erreicht werden, dass die pharmazeutischen Unternehmen bei der Entwicklung von Arzneimitteln die pädiatrischen Patienten immer im Blick haben.

Der Bedarf an klinischen Studien ist sehr groß, betonte Professor Wolfgang Rascher, Direktor der Kinder- und Jugendklinik am Universitätsklinikum Erlangen und Vorsitzender der Kommission für Arzneimittel für Kinder und Jugendlichen. Ein großes Problem sei, dass Ärzte bei Arzneimitteln die kindgerechte Dosierung herunterbrechen oder raten müssen. "In einigen Bereichen haben Kinder eine Arzneimittel-Versorgung zweiter Klasse", sagte Rascher. Für Pädiater und Hausärzte sei der Off-label-use bei der medikamentösen Behandlung von Kindern gang und gäbe.
Durch die neuen Anforderungen an die Arzneimittel hätten die Ärzte bei der Verordnung künftig eine größere Sicherheit. "Der Off-label-use wird deutlich abnehmen, auch wenn es noch einige Jahre dauern wird", sagte Rascher. Die Eltern müssten aber auch bereit sein, ihre Kinder an einer Studie teilnehmen zu lassen. "Nur so bekommen wir die Daten für sichere und geprüfte Arzneimittel".
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/article/587316/bessere-arzneien-kinder-off-label-use-ausnahme.html

EU- Verordnung:

Zitat:
REGULATION (EC) No 1901/2006 OF THE EUROPEAN PARLIAMENT AND OF THE COUNCIL
of 12 December 2006 on medicinal products for paediatric use and amending Regulation (EEC) No 1768/92, Directive 2001/20/EC, Directive 2001/83/EC and Regulation (EC) No 726/2004
http://ec.europa.eu/health/files/eudralex/vol-1/reg_2006_1901/reg_2006_1901_en.pdf

Tatsache ist:

Zitat:
Aktuell wird kein Kinder- und Jugendpsychiater ohne off-label eingesetzte Psychopharmaka in der Praxis auskommen. Entscheidend für den Einsatz ist die Aufklärung des Patienten und seiner Eltern über den Zulassungs-status. Ethisch ist es nicht zu vertreten, etwa bei affektiven Störungen oder schizophrenen Psychosen auf zwar zugelassene, aber wirkungslose, oder deutlich nebenwirkungsreichere Substanzen auszuweichen. In der Zukunft kann sich eine Entspannung der Situation durch die obligate Durchführung klinischer Studien an jungen Patienten aufgrund der EU-Verordnung zu Kinderarzneimitteln ergeben.
Stellungnahme off-label use Kommission Entwicklungspsychopharmakologie 19.09.08 J. M. Fegert, M. Kölch, H.-D. Lippert, K.-U. Oehler und die Mitglieder der Kommission Entwicklungspsychopharmakologie

Probleme….?

Zitat:
Off-Label-Use bei Kindern: Problem erkannt, Besserung nur schrittweise

30.11.2010
Die meisten der Arzneimittel, die Kindern und Jugendlichen verabreicht werden, sind nur für Erwachsene zugelassen. Dieser sogenannte Off-Label-Use birgt für diese Bevölkerungsgruppe über das normale Maß hinaus Risiken für die Arzneimitteltherapie. Wir sprachen darüber mit Michael Kölch. Der Privatdozent ist leitender Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie am Ulmer Uniklinikum. Zu den Arbeitsschwerpunkten des 40-jährigen Facharztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie zählen die Psychopharmakotherapie und Psychopharmakoepidemiologie bei Minderjährigen sowie depressive Störungen bei Minderjährigen. Der stellvertretende Klinikchef (ÄD Prof. Jörg Fegert) beschäftigt sich auch mit ethischen und rechtlichen Fragestellungen in seinem Fachgebiet.

Vielen Arzneimitteln, die Kindern und Jugendlichen verabreicht werden, fehlt die Zulassung für diese Bevölkerungsgruppe. Nach Studien beträgt der Off-label-Use bei stationären Patienten 70 Prozent, bei ambulanten 13 Prozent. Sind Kinder und Jugendliche in Kliniken besonderen Risiken ausgesetzt?

Kinder in Kliniken sind besonders krank, deshalb werden mehr Medikamente für mehr spezielle Indikationen eingesetzt. Und diese sind tatsächlich zu einem großen Teil nicht zugelassen. Auf Intensivstationen werden bei Kindern sogar bis zu 90 Prozent Arzneimittel off-label eingesetzt. Man kann erwarten, dass diese Zahlen in Zukunft sinken, auch weil Medikamente vermehrt geprüft und Zulassungen erhalten werden. Keine Zulassung bedeutet auch, dass man als Arzt nicht die Sicherheitsdaten in dem Maße hat, wie man sie bei einer Zulassung im Rahmen einer beispielsweise systematischen Nachbeobachtung hat.

Welche Besonderheiten gelten für die medikamentöse Therapie von Kindern und Jugendlichen im Vergleich zur Behandlung von Erwachsenen?

Die erste Frage ist die nach der Dosis. Pharmakologisch unterscheidet man fünf Phasen: Frühgeborene, Neugeborene, Kleinkind, Schulkind und Jugendlicher, weil diese Altersgruppen ganz unterschiedlich Arzneimittel verstoffwechseln. Das hat zur Folge, dass man pro Kilogramm Körpergewicht teils höher, teils niedriger dosieren muss als beim Erwachsenen.
Dann gibt es zum Beispiel physiologische Besonderheiten, wie die noch nicht ausgereifte Blut-Hirn-Schranke. Deshalb können manche Wirkstoffe ungefiltert ins Gehirn diffundieren. Ein typisches Beispiel ist ein Erwachsenen verabreichtes Medikament gegen Übelkeit, das aus der gleichen Stoffgruppe wie Neuroleptika stammt. Bei kleineren Kindern kann es zu schweren Nebenwirkungen führen, die wir von Erwachsenen nicht kennen.
Im pubertären Organismus gilt es die hormonelle Umstellung zu berücksichtigen. Das führt zu anderem Bindungsverhalten der Medikamente, woraus ein ganzes Bündel von Problemen resultieren kann. Die Besonderheiten in der Verstoffwechselung findet man übrigens später dann auch bei alten Menschen, die verschieden auf Medikamente reagieren können.

Welche Risiken bei der Arzneimitteltherapie fallen besonders ins Gewicht?

Dramatisch ist zunächst der Umstand, dass verabreichte Medikamente nicht wirksam sein könnten. In der Kinderheilkunde könnte dies dramatische Auswirkungen haben. Auch wenn man aus Unwissenheit über tatsächlich wirksame Dosen eventuell unterdosiert, könnte es dazu kommen, dass das Arzneimittel nicht wirkt. Erschwerend kommt hinzu, dass wir die medikamentösen Langzeitfolgen auf einen reifenden Organismus oft nicht ausreichend kennen. Im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie betrifft dies besonders die Langzeitfolgen für das Gehirn.

Wie gehen Pädiater mit dieser Situation um, die das Wohl ihrer jungen Patienten im Blick haben, aber um die Risiken wissen?

Sie tun das, was sie tun müssen, sie behandeln. Die Zulassung - dies muss hinzugefügt werden - ist ja kein absoluter Garant für Sicherheit und tatsächliche Wirksamkeit. Die Pädiater kennen das Problem seit langem und sind auf diesem Feld sehr rege und gehen damit sehr bewusst um. Letztlich müssen sie off-label behandeln. Seit der neuen EU-Verordnung gibt es verstärkt das Bemühen, viele Arzneimittel auf ihre Wirkung und Nebenwirkung zu untersuchen.
Wie ist hier Ihre Erfahrung im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie?

Sie sind seit September festes Mitglied im Expertengremium der Europäischen Arzneimittelagentur EMA. Wie sieht Ihre Arbeit dort aus?

Die Mitglieder der Scientific Advisory Group on Psychiatry (SAG-P) beraten die Agentur über notwendige Entwicklungspläne und auch über gerade eingereichte (pädiatrische) Entwicklungspläne. Nach der EU-Verordnung (EG) Nr. 1901/2006 über Kinderarzneimittel müssen Pharma-Hersteller seit 2007 für die Zulassung eines Arzneimittels pädiatrische Entwicklungspläne nachweisen, es sei denn, die Indikation für Kinder und Jugendliche trifft nicht zu wie beispielsweise bei Prostatakrebs oder sei es, weil die Risiken für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen für zu groß und deshalb für ethisch bedenklich erachtet werden, dann können die Hersteller einen Aufschub bekommen.
In allen anderen Fällen müssen die Hersteller für die Zulassung auch ein Konzept für Kinderstudien vorlegen. Die Gruppe berät die EMA, ob die Daten angemessen und sinnvoll sind, bzw. welche Daten und Studien sinnvoll wären.

Lässt sich schon ein erstes vorsichtiges Zwischenfazit ziehen?

Ja. Das kann man. Ein Teil der Verordnung zielte auf eine Verstärkung der pädiatrischen Forschungsnetzwerke. Da hatte der B*** bereits seit mehreren Jahren viel Geld investiert, um klinische Studienzentren, das Paed-Net aufzubauen.
Auch im 7. Forschungsrahmenprogramm sind pädiatrische Studien vertreten, gerade für die Kinder- und Jugendpsychiatrie werden mit EU-Mitteln zwei große Studien – auch unter Ulmer Beteiligung – gefördert. Die erste untersucht die Suizidalität bei Arzneimitteln, auch bei Antidepressiva; die zweite Studie erforscht Zulassung, Wirkung und Nebenwirkungen eines Medikaments zur Behandlung der Impulskontrolle.

Haben Sie den Eindruck, dass die Industrie jetzt vermehrt kindertaugliche Arzneimittel herstellen will?

Grundsätzlich ist es nicht einfach pädiatrische Studien durchzuführen, weil die Krankheiten proportional viel seltener auftreten, weil Kinder im Allgemeinen gesünder sind. Anders als oft geschildert sehe ich ethische Probleme nicht als die entscheidenden. Viel schwieriger ist es, die Fallzahlen zu bekommen. Das ist das größte Problem. Ob die Patentverlängerung für einzelne Firmen tatsächlich der erhoffte Anreiz ist, lässt sich noch nicht absehen; bei Generikaherstellern könnte der Anreiz gegeben sein.

Die Europäische Kommission hat 2006 eine Unterversorgung der Kinder mit zugelassenen Arzneimitteln festgestellt und eine Kinderarzneimittelverordnung erlassen. Wie ist es mit der Umsetzung der Verordnung bestellt? Hat sie aus Ihrer Sicht Verbesserungen gebracht?

Das Off-Label-Problem ist seit den 90er-Jahren bekannt. Nur wurde darüber zehn Jahre verhandelt. Bereits 2001 wurde die EU-Direktive erlassen, die zur 12. Novelle des AMG geführt hat. Bis man Verbesserungen dieser 2007 in Kraft getretenen Verordnung anhand von Zahlen sieht, wird noch Zeit vergehen.

Worin besteht aus der Sicht eines Klinikers das vordringlichste Problem beim Einsatz von Kinderarzneimitteln?

Es fehlen gute Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten zu den von uns eingesetzten Arzneimitteln.
Wir haben hier zum Teil noch höhere Quoten beim Off-Label-Use als in der Kinderheilkunde. Das geht teilweise auf bis zu 80 Prozent. Allerdings ist absehbar, dass sich hier die Situation ändern wird. Gerade im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie wurde das Problem sehr augenfällig: als 2004 herausgefunden wurde, dass die verfügbaren Studien zu Antidepressiva nicht gut waren in Bezug auf Wirksamkeit und Nebenwirkungen und die verfügbaren Medikamente weniger zu wirken schienen als bei Erwachsenen. Also wurden alle Daten noch einmal reanalysiert. Zwei wichtige Ergebnisse: Es gibt altersspezifische Nebenwirkungen gerade bei jüngeren Jugendlichen und Kindern. Und ein Großteil der Antidepressiva scheint bei Kindern und Jugendlichen nicht hinreichend zu wirken.

Woran hält man sich bei Off-Label-Use bei fehlenden Daten? Woran orientiert man sich?

Zuallererst muss man die Eltern aufklären, oftmals fehlen aber alternative Therapien. Es gibt Erfahrungswerte und natürlich approximiert man. Von einem völligen Blindflug zu sprechen wäre verfehlt. Viele Medikamente sind schon lange bekannt. Da orientiert man sich beispielsweise auch an Einzelstudien, die aber nicht zu verwechseln sind mit einer Zulassungsstudie.

Wer finanziert diese Studien, wenn die Industrie nicht genügend Anreize sieht?

Es ist diese Mischung aus privatwirtschaftlich und öffentlich finanzierten Studien. Das ist mittlerweile klar, denn aus den USA verfügt man über Erfahrungen mit einem ähnlichen Gesetz. Diese Mischung ist sozusagen die Verordnung: unter anderem stellt das EU-Rahmenprogramm Forschungsgelder zur Verfügung, der B*** fördert klinische Studien in einem eigenen Schwerpunkt durch das BMBF. Aus den USA wissen wir, dass aufgrund ähnlicher gesetzlicher Rahmenbedingungen tatsächlich mehr Arzneimittel für Kinder und Jugendliche zugelassen wurden und auch mehr Wissen generiert wurde. In Europa steht eine Evaluation der Verordnung in den nächsten Jahren an. Also: Verbesserungen sind absehbar, gelöst ist damit das Problem aber noch nicht.

Würde Ihnen eine gute Fee einen Wunsch gewähren, welchen hätten Sie?

Wahrscheinlich Datenerhebungen und -Netze zur langfristigen Sicherheit in der Versorgung. Das ist zwar methodisch hochkomplex, aber es wäre patientennah. Wir bekämen Daten zur Hand, die keine normale klinische Studie liefert
http://www.bio-pro.de/magazin/thema/05809/index.html?lang=de&artikelid=/artikel/05961/index.html

Rechtliche Lage in Österreich:

Zitat:
Rechtliche Situation von Off-Label Use bis Heilversuch

Je weiter vom Standard, desto größer die eigene ethische und rechtliche Verantwortung
In der österreichischen Rechtsordnung besteht ein grundsätzlicher Unterschied zwischen der Abgabe bzw. der Bereithaltung zur Abgabe von Arzneimitteln durch den Zulassungsinhaber für Apotheken und der Anwendung derselben durch den Arzt. Im Arzneimittelgesetz (AMG) ist klar geregelt, dass prinzipiell nur zugelassene Arzneimittel abgegeben werden dürfen, wobei die Zulassung stets an eine bestimmte Indikation, Darreichungsform, Patientengruppe etc. gebunden ist

Ausnahmeregelungen, zum Beispiel die Abgabe für die klinische Prüfung oder den Compassionate Use sowie die ausdrückliche Verordnung durch einen berechtigten Arzt, sind angeführt. Die Anwendung durch den Arzt wird in mehreren Gesetzen geregelt (Tab. 1). Prinzipieller Tenor ist eine Behandlung „lege artis“, d. h. nach dem „aktuellen Stand der Wissenschaft, sowie eine angemessene Aufklärung des Patienten und dessen Einwilligung in die Behandlung (informed consent).

Zu den nationalen gesetzlichen Regelungen kommen Bestimmungen auf Ebene des europäischen Gemeinschaftsrechts in Form von Verordnungen (Regulations) und Richtlinien (Directives). Dabei gelten Verordnungen automatisch in allen Mitgliedsstaaten, wohingegen Richtlinien (nach vorgegebenen Fristen) in nationales Recht umgesetzt werden müssen.
Durch die komplexe Rechtslage entsteht ein Dilemma für den behandelnden Arzt, wenn er sich mit der Situation konfrontiert sieht, ein Arzneimittel einsetzen zu „müssen“, welches für seinen individuellen Fall in Österreich jedoch (noch) nicht zur Abgabe zugelassen ist. Einerseits besteht die Verpflichtung zur Behandlung nach dem Stand der Wissenschaft (Ärztegesetz, Sozialversicherungsgesetz), andererseits hinkt der Zulassungsprozess neuer Arzneimittel aktuellen Forschungsergebnissen immer etwas hinterher. Dann nämlich, wenn bereits zuverlässige Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit vorliegen, ohne dass ein Arzneimittel zugelassen ist.

Da abseits der engen und gut harmonisierten Zulassungsbestimmungen für Arzneimittel in Europa/USA/Japan recht unterschiedliche Vorgaben gelten, ist es schwierig, internationale Publikationen zur rechtlichen Bewertung in Österreich heranzuziehen. Die vorliegende Arbeit versucht, in diesem Zusammenhang gängige Begriffe voneinander abzugrenzen und ihre Bedeutung für die ärztliche Tätigkeit aufzuzeigen.
http://www.springermedizin.at/artikel/14622-rechtliche-situation-von-off-label-use-bis-heilversuch

Die Zak Datenbank, leider nicht zugänglich….man könnte vielleicht aud die Idee kommen, sich zu informieren?

Zitat:
ZAK® - Zugelassene Arzneimittel für Kinder
Was ist ZAK®?
 ZAK® enthält Arzneimittel, die für mindestens eine pädiatrische Altersgruppe vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen zugelassen sind und unterstützt die Auswahl einer altersgerechten Darreichungsform.
Warum ZAK®?
 Nur ein Bruchteil unserer Arzneimittel ist auch für Kinder zugelassen. Insbesondere zur Behandlung sehr junger Kinder und seltener Erkrankungen im Kindesalter fehlen geprüfte Arzneimittel. Deshalb müssen Kinder auch mit Arzneimitteln und Darreichungsformen behandelt werden, die für ihre Altersgruppe nicht zugelassen (off-label) oder nicht geeignet sind.
 Kinder werden auch mit nicht zugelassenen Arzneimitteln behandelt, weil ein zugelassenes Arzneimittel nicht gefunden wurde. „Kinder“ sind keine einheitliche Altersgruppe, die Zulassung eines Arzneimittels für ein bestimmtes Lebensalter muss durch individuelle Prüfung von Fachinformationen oder Arzneimittelverzeichnissen ermittelt werden.
Wer pflegt ZAK®?
 ZAK® ist ein Projekt der gemeinnützigen HEXAL-Initiative Kinderarzneimittel.
 Die Datensätze und Fachinformationen werden von den pharmazeutischen Unternehmen zur Verfügung gestellt.
Wer hat Zugriff auf ZAK®?
 ZAK® wurde für die medizinischen Fachkreise entwickelt. Die Nutzung ist kostenfrei.
 Öffnen Sie die Datenbank mit Ihrem persönlichen DocCheck-Passwort
http://www.zak-kinderarzneimittel.de/ http://www.zak-kinderarzneimittel.de/

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www.humanesrecht.com


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 Betreff des Beitrags: Re: 17-jährige unter den Händen von Adelheid Kastner verstor
BeitragVerfasst: So 1. Jan 2012, 17:33 
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Zitat:
Ethikrat informierte über den aktuellen Stand der Arzneimittelforschung mit Kindern

Montag, 26 September 2011
Berlin - Am vergangenen Mittwochabend diskutierte der Deutsche Ethikrat im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe "Forum Bioethik" in Berlin mit Experten aus den Bereichen Medizin und Ethik die Frage, inwieweit die Arzneimittelforschung mit Kindern ethisch geboten oder bedenklich ist.

Kinder haben ebenso wie Erwachsene ein Recht auf eine angemessene und sichere Versorgung mit Arzneimitteln. Täglich werden jedoch Kinder mit Arzneimitteln behandelt, die nicht für sie zugelassen sind. Klinische Studien mit Kindern, die notwendig wären, um dieses Defizit zu beseitigen, sind indessen ethisch problematisch. Einerseits ist von der Instrumentalisierung wehrloser Personen die Rede, die keine rechtswirksame Zustimmung geben können; andererseits koppele ein vollständiges Forschungsverbot gerade die Kinder von den Fortschritten in der Medizin ab. In dieser Frage zeichnet sich allerdings ein Paradigmenwechsel ab: Der Ausschluss von Forschung mit Kindern mit der Begründung, sie vor der Forschung zu schützen, ist der Auffassung gewichen, Kinder durch Forschung zu schützen.

Im einführenden Vortrag berichtete Wolfgang Rascher, Vorsitzender der Kommission für Arzneimittel für Kinder und Jugendliche, über die Schädigung von Kindern durch die Verwendung von für sie ungeprüften Arzneimitteln. Durch die EU-Initiative "Better Medicines for Children" aus dem Jahr 2002 und die jüngsten Novellen des Arzneimittelrechts seien auch schon erste Ansätze einer besseren Versorgung von Kindern mit geprüften Arzneimitteln zu beobachten. Die Zahl klinischer Studien mit Kindern steige insgesamt jedoch nur sehr langsam.

Angelika Eggert, Direktorin des Westdeutschen Tumorzentrums, berichtete über die Arzneimittelversorgung von Kindern in der pädiatrischen Onkologie. Sie konstatierte, dass der sogenannte Off-lable-Use von Medikamenten zur Tagesordnung gehört. Doch gerade in der Kinderonkologie seien in den letzten Jahren sehr gute Behandlungserfolge erzielt worden, da die meisten Kinder im Rahmen nichtkommerzieller multizentrischer Therapieoptimierungsstudien behandelt werden. Eggert bemängelte jedoch, dass die Entwicklung neuer Therapien zu langwierig sei. Sie plädierte für die Beseitigung administrativer Hürden bei der Entwicklung von Arzneimitteln, stärkere Anreize für die pharmazeutische Industrie sowie die Einrichtung von europäischen Netzwerken für die präklinische und frühe klinische Forschung.

Jochen Taupitz, Mitglied des Deutschen Ethikrates, erläuterte die rechtliche Situation der Arzneimittelforschung mit Kindern in Deutschland. Vor dem Hintergrund, dass die informierte Einwilligung des Betroffenen als zentrale Voraussetzung der Forschung im Falle von Kindern oft nicht oder nur schwer zu erreichen sei, habe das Arzneimittelgesetz Schutzkriterien für Minderjährige formuliert. Dazu zählten nicht nur die Nutzen-Risiko-Abwägung, die vorherige pharmakologisch-toxikologische Prüfung des Arzneimittels sowie die erforderliche behördliche Genehmigung und das positive Votum einer Ethikkommission, sondern auch auf das individuelle Selbstbestimmungsrecht bezogene Kriterien wie die Aufklärung und Einwilligung des Betroffenen bzw. seiner gesetzlichen Vertreter. Zu den bei Minderjährigen anzusetzenden Schutzkriterien gehörten außerdem das Erfordernis des unmittelbaren individuellen Nutzens für den Betroffenen und/oder für die Gruppe der Patienten, die an der gleichen Krankheit leiden.

Georg Marckmann, Direktor des Instituts für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München, erörterte im Anschluss daran die ethischen Aspekte der Forschung mit Minderjährigen. Mit Blick auf die Risiken, die mit dem Einsatz ungetesteter Medikamente verbunden sind, und die Notwendigkeit der Bereitstellung nützlicher Therapien seien Studien mit Kindern unverzichtbare Voraussetzung für wirksame und sichere Behandlungen und ein Verzicht auf Studien mit Kindern ethisch unvertretbar. Die Forschung mit Kindern sei jedoch insofern ethisch problematisch, als Kinder psychisch und physisch besonders verletzlich und nur eingeschränkt oder nicht einwilligungsfähig sind. Letztlich handele es sich hierbei um einen ethischen Grundkonflikt, der nicht auflösbar sei, sondern nur reguliert werden könne durch die Abwägung des Nutzen-Schaden-Verhältnisses, die informierte oder stellvertretende Einwilligung und das Kriterium der in erster Linie eigennützigen Forschung.

Claudia Wiesemann, Direktorin des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Göttingen, ergänzte diese Überlegungen um empirische Daten aus Studien, die die Sicht der betroffenen Kinder und Jugendlichen und ihrer Eltern untersucht haben. Sie resümierte, dass Eltern, die über die Möglichkeit eines individuellen Heilversuchs unter Einsatz eines für diesen Zweck noch nicht erprobten Arzneimittels informiert seien, aufgeschlossener sind für die Beteiligung ihres Kindes an Medikamentenstudien. Außerdem seien Eltern auch unter Stressbedingungen einwilligungsfähig und -willig. Kinder wiederum zeigten ein differenziertes Urteilsvermögen hinsichtlich der Belastung durch Forschung. Wiesemann forderte weitere Untersuchungen zu Einstellungen von Kindern und Jugendlichen zur Forschung mit Kindern.

An der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen neben den Referenten des Abends Siegfried Throm, Geschäftsführer des Verbandes der forschenden Pharma-Unternehmen, und Dietrich Niethammer, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung für kranke Kinder Tübingen, teil.

Siegfried Throm zufolge stellt sich nicht die Frage, ob Studien mit Kindern durchgeführt werden dürfen - denn dies sei durch die Gesetzgebung definiert -, sondern nur noch die Frage nach dem Wie.

Für Dietrich Niethammer setzt das Gebot der Arzneimittelforschung mit Kindern ein sorgfältiges, auf die Risikominimierung ausgerichtetes Studiendesign ebenso voraus wie die hohe Verantwortung der beteiligten Forscher, Pädiater und Ethikkommissionen.

Gegenstand der weiteren, auch für das Publikum geöffneten Diskussion waren Fragen der Nutzen-Risiko-Abwägung, des Umgangs mit unterschiedlichen Meinungsäußerungen von Kindern und ihren Eltern und des Verhältnisses von eigennütziger und gruppennütziger Forschung. Außerdem wurde die Frage aufgeworfen, inwieweit die Betroffenen und ihre gesetzlichen Vertreter angemessenen und verständlich aufgeklärt werden.

Interessenten können die einzelnen Beiträge nachhören und in Kürze auch nachlesen unter http://www.ethikrat.org.
http://hwelt.de/c/content/view/8563/89/

Aber sowas zu erforschen, damit hatte man wohl weniger Skrupel?

Zitat:
Dieser Holländer entwickelt tödliches Supervirus

US-Behörde verbietet Veröffentlichung der Studie
21.12.2011 — 11:52 Uhr Washington – Es ist ansteckend wie die Schweinegrippe und todbringend wie die Vogelgrippe: In einem Labor in Rotterdam schlummert ein künstliches Super-Virus, erschaffen zu Forschungszwecken. Sollte es jemals freikommen, könnte es Millionen Menschen töten. Jetzt hat eine US-Behörde jegliche Veröffentlichung von Details der Studie verboten!

„Vater" des Virus ist der holländische Virologe Ron Fouchier. Ihm und seinem Team ist es gelungen, den H5N1-Vogelgrippe-Stamm gentechnisch so zu verändern, dass er von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Dabei behält das Virus seine tödlichen Eigenschaften.

ANGST VOR BIOWAFFEN-TERROR!

Die Ergebnisse sind so brisant, dass das amerikanische „National Science Advisory Board for Biosecurity“ jetzt entschied: Keine Fachzeitschrift darf Details der Forschungsarbeit veröffentlichen!

Die US-Behörde fürchtet, dass die Informationen in falsche Hände gelangen könnten. Terroristen könnten das Killer-Virus unter die Menschen bringen und so eine tödliche Pandemie auslösen.

MILLIONEN KÖNNTEN STERBEN
http://www.bild.de/news/ausland/vogelgrippe/hollaender-schafft-super-virus-angst-vor-biowaffen-terror-21686054.bild.html

_________________
Bild C O U R A G E
Aktionsgruppe von humanes Recht
www.humanesrecht.com


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 Betreff des Beitrags: Arztepfusch geht weiter in Österreich . . .
BeitragVerfasst: Di 31. Jan 2012, 19:03 
Arztepfusch geht weiter in Österreich . . .
jetzt sind die Ärzte im AKH in Wien an den Mißständen bedeiligt.

Vielleicht braucht man bei der zweiklassenmedizin in Österreich als Notfall jetzt auch schon eine Zusatzversicherung bis der Journalarzt einen untersucht und durchcheckt ?

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2932864/schwangere-frau-akh-gesteht-fehleinschaetzung.story;jsessionid=6A7F2BF7E06DB1E831F5C535FE0905A9.p3h

Zitat:
Schwangere Frau: AKH gesteht "Fehleinschätzung"

Neuentwicklung im Fall der im Wiener AKH von Ärzten der Universitäts-Frauenklinik abgewiesenen Schwangeren, die später ihr Kind verlor: Gegenüber ORF-Radio Wien erklärte AKH-Chef Reinhard Krepler am Freitag, die Patientin sei durch die diensthabende Fachärztin "nicht wahrgenommen worden als Patientin, die die Hilfe der Ambulanz sucht wegen einer Blutung." Es wäre eine "Fehleinschätzung" gewesen.

Die Patientin hätte behandelt werden müssen. Man untersuche den Fall genau und habe bereits erste Konsequenzen gezogen. Die Frau, so Krepler, wäre zunächst im Krankenhaus "Göttlicher Heiland" in Wien-Hernals "gut und richtig" behandelt und für den nächsten Tag wiederbestellt worden. Die Frau habe aber dann die Ambulanz im AKH besucht. "Sie ist wahrgenommen worden als eine Patientin, die sich für die normale Geburt in einigen Monaten anmelden wollte. Sie ist nicht wahrgenommen worden als Patientin, die Hilfe der Ambulanz sucht wegen einer Blutung", erklärte der AKH-Chef.

Erst später hab sich der wahre Sachverhalt herausgestellt. Es sei damit klar, "dass die Patientin bei uns in der Ambulanz mit Ultraschall untersucht hätte werden müssen." Klinikchef Husslein und einer seiner Oberärzte hatten zunächst jede Verantwortung zurück gewiesen. Krepler als AKH-Chef hingegen: "Uns tut das sehr leid. Ich habe mich persönlich noch vor Erscheinen des ersten Zeitungsartikels bei der Patientin entschuldigt."

Laut Krepler muss der Vorfall jetzt einwandfrei geklärt werden. Dann würden vom Leiter der Universitäts-Frauenklinik Peter Husslein und MedUni-Rektor Wolfgang Schütz entsprechende Maßnahmen setzen. Mittlerweile wurden von der Leitung des AKH die Abläufe in der Ambulanz adaptiert. Der AKH-Chef: "Es ist ausgeschlossen, dass sich ein solcher Fall wiederholt."

Auch die Wiener Patientenanwaltschaft und die Wiener Magistratsabteilung 40 (Sozial- und Gesundheitsrecht) prüfen inzwischen den Fall.


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 Betreff des Beitrags: Re: 17-jährige unter den Händen von Adelheid Kastner verstor
BeitragVerfasst: Mi 1. Feb 2012, 21:21 
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Beiträge: 483
2012 Ärztepfusch in Österreich geht weiter . . .

Arzt im AKH Wien schickt eine Frau mit Blutungen ohne Untersuchung weg.

GLÜCK im UNGLÜCK !

Die Frau hätte mit ihrer inneren Blutung (Plazenta) innerhalb von 15 Minuten TOT sein können, dies wird jeder Notfallmedizinner bei einer PLAZENTABLUTUNG bestätigen können !

Ärztepfusch in Österreich geht weiter, niemand in der JUSTIZ regaiert . . .



http://www.youtube.com/watch?v=drOOY7SHAQs

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 Betreff des Beitrags: Re: 17-jährige unter den Händen von Adelheid Kastner verstor
BeitragVerfasst: Do 2. Feb 2012, 10:30 
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Zitat:
Karl: 2012 Ärztepfusch in Österreich geht weiter . . .


Sachlage:

Zitat:
Der Fall der nach einer misslungenen Leistenbruchoperation an der Innsbrucker Klinik schwerstbehinderten vierjährigen Nadina ist am Dienstag am Innsbrucker Landesgericht erstmals verhandelt worden. Die Eltern des Mädchens haben den landeseigenen Krankenhauserhalter Tilak auf 393.000 Euro Schadenersatz geklagt. Der Zivilprozess war vorerst für zwei Stunden anberaumt.

Nadina war am 4. Jänner 2008 im Alter von sechs Wochen am Landeskrankenhaus Innsbruck operiert worden. Bei der Behandlung kam es zu Komplikationen, die mit einem massiven Gehirnschaden des Kindes endeten. Das Mädchen leidet laut dem Anwalt unter anderem an tiefgreifenden Entwicklungs- und komplexen Wahrnehmungsstörungen, einer zerebralen Sehstörung und einer schweren Epilepsie mit therapieresistenten Krampfanfällen.

Die Tilak hatte im September 2011 eine "erste Soforthilfe" von 70.000 Euro an das schwerbehinderte Mädchen bezahlt. Zuvor hatte die Familie am 25. August die Schadenersatzklage eingebracht. Sowohl von den behandelnden Ärzten als auch der ärztlichen Direktion sei den Eltern gegenüber stets damit argumentiert worden, dass kein Behandlungsfehler vorliege, hatte Thomas Juen, der Anwalt der Familie, damals gesagt. (APA)

http://derstandard.at/1326504278234/Pro ... on-Tochter

Logische Fragestellung und Feststellung von schnigschnack:

Zitat:
"Es handle sich um eine angeborene Stoffwechselerkrankung, die vor der Operation zu keinen Auffälligkeiten geführt habe, deshalb sei ein scheinbar gesundes Kind einer Routineoperation unterzogen worden.
"
Ja und?! Aber OHNE diese Operation wäre das Mädchen heute nicht behindert! Deswegen müssen Ärzte ja (und das gilt vom Hautarzt bis hin zum Herzchirurgen) verpflichtend Versicherungen abschließen! Wieso muß jemand "SCHULD" sein, nur um GRUND für eine Behinderung oder gar den Tod zu sein? Wenn heute ein Blitz in mein Haus einschlägt (direkt oder indirekt) ist auch niemand schuld, trotzdem muß die Versicherung zahlen! Eine Familie einfach so im Regen stehen lassen mit dem Argument, "wir sind ja nicht schuld, das Kind war ja schon davor unentdeckt krank" ist eigentlich unglaublich. Aber wen wundert's - die ehm. Justizministerin hat ja angedacht, Ärzte GANZ von "Kunstfehlern" bei Komplikationen während der Schwangerschaft frei zu sprechen :-)


Kirtag vergleicht mit:

Zitat:
erinnert mich an den fall vom lorenz-böhler-kh ...... da hat der ärztl. leiter vollkommen versagt, aber jede schuld von sich gewiesen. schiedsspruch: es lag eine verletzung der aufklärungspflicht UND ein behandlungsfehler vor. erbärmlich bei der ganzen geschichte ist neben der lügnerei dieses arztes (und dem gebarwen des patientenanwaltes), dass jetzt jahrelang um geld gestritten wird; alles zulasten des opfers. www.temporalis.at

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 Betreff des Beitrags: Re: 17-jährige unter den Händen von Adelheid Kastner verstor
BeitragVerfasst: Do 23. Feb 2012, 22:11 
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Registriert: Sa 10. Okt 2009, 00:23
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Zitat:
Mit Blick auf die Risiken, die mit dem Einsatz ungetesteter Medikamente verbunden sind, und die Notwendigkeit der Bereitstellung nützlicher Therapien seien Studien mit Kindern unverzichtbare Voraussetzung für wirksame und sichere Behandlungen und ein Verzicht auf Studien mit Kindern ethisch unvertretbar.


Aus einer OTS von heute

Zitat:
Wien (OTS) - Kindern werden oft Arzneimittel verabreicht, deren Wirkung und Sicherheit bisher nur an Erwachsenen geprüft wurden, viele der heute in der Kinderheilkunde verwendeten Medikamente wurden dafür weder untersucht noch zugelassen. Das Fehlen von eigens auf Kinder angepasste Arzneimittel birgt Gefahren: So erhöhen inadäquate Dosierungsinformationen das Risiko von Nebenwirkungen - oder die Behandlung ist aufgrund zu niedriger Dosierung unwirksam. Klinische Studien an Kindern wurden in der Vergangenheit als unethisch angesehen. Inzwischen weiß man aber, dass gut geplante, auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnittene klinische Studien die einzige Möglichkeit darstellen, geeignete Arzneimittel für Kinder verfügbar zu machen. Neue Gesetze regeln und fördern klinische Prüfungen bei Kindern.

Bei einem Runden Tisch der Oberösterreichischen Apothekerkammer zum Thema "Kinderarzneimittel - Status quo - Chancen für die Zukunft" Ende Jänner in Linz diskutierten Experten aus dem Gesundheitswesen über das Fehlen von Kinderarzneimitteln in Österreich und das mangelnde Bewusstsein über die dringende Notwendigkeit von Studien zu Kinderarzneimitteln, um für Kinder eine adäquate Medikamentenversorgung sicherstellen zu können.

Dr. Christoph Baumgärtel von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, Bereich PharmMed (AGES) meint dazu: "Bevor ein Humanarzneimittel in den Verkehr gebracht wird, muss es normalerweise umfassende Studien, einschließlich vorklinische und klinische Prüfungen in der entsprechenden Zielgruppe durchlaufe haben, um sicherzustellen, dass das Arzneimittel sicher, von hoher Qualität und wirksam ist. Diese Vorsichtsmaßnahme galt wegen der heiklen Ethikfrage aber lange Zeit nicht für Kinder. Erst seit dem Erlass einer EU-Verordnung 2006 gilt für sämtliche Mitgliedsstaaten, dass alle Arzneimittel, die bei Kindern anwendbar sind, in klinischen Studien erprobt werden müssen.

Kinderärzte fordern Information über etwaige Zulassungsänderungen Dr. Kornelia Schwendtner ist niedergelassene Kinderärztin in Linz und sieht sich mit Problemen in der Praxis konfrontiert: "Oft haben Kinderärzte keine andere Möglichkeit, als Medikamente für Erwachsene zu verabreichen, die häufig nicht für Kinder zugelassen sind. Wir Kinderärzte wünschen uns Medikamente, die getestet sind - besser und sicherer."
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120223_OTS0223/kindgerechte-und-gepruefte-arzneimittel-fuer-kinder-werden-benoetigt

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 Betreff des Beitrags: Re: 17-jährige unter den Händen von Adelheid Kastner verstor
BeitragVerfasst: Mo 4. Jun 2012, 09:15 
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Registriert: Mo 24. Aug 2009, 21:08
Beiträge: 1321
Wie war dies anders zu erwarten?
Kind tot - Missbrauchs-Fall erledigt - Angeklagte wieder frei!?

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,893546
Zitat:
Missbrauchsverdacht gegen Ex-Richter fallengelassen
LINZ/WELS. Im Fall jener 17-Jährigen, die im September 2010 ihre Grazer Großeltern und deren zwei Nachbarn, darunter ein pensionierter Strafrichter, beschuldigt hatte, sie mehrfach missbraucht zu haben, gibt es neue Entwicklungen.

Nach der Einstellung des Verfahrens gegen die vier Beschuldigten durch die Staatsanwaltschaft Wels im Juli 2011 haben die Eltern des Mädchens einen Antrag auf Fortsetzung der Ermittlungen gestellt.

Diesen Antrag hat ein Drei-Richter-Senat nun abgewiesen. Die Ermittlungen sind damit endgültig eingestellt. „Der Senat hat entschieden, dass die Staatsanwaltschaft ihren Ermessensspielraum nicht überschritten habe und die Einstellung des Verfahrens korrekt sei“, sagt Elfgund Frischenschlager, Anwältin der Eltern des Mädchens. Grundlage für die Verfahrenseinstellung war eine Expertise der forensischen Psychiaterin Adelheid Kastner gewesen. Die Expertin urteilte sinngemäß, das Mädchen hätte die sexuellen Übergriffe nur in ihrer Fantasie wahrgenommen, nicht in der Realität. Für die ehemals Verdächtigen ist nun der Weg frei für Anträge auf Haftentschädigung.

„Ich gehe davon aus, dass wir eine solche beantragen werden“, sagt Wolfgang Moringer, der Anwalt des pensionierten Richters. Die U-Haft wegen Tatbegehungsgefahr sei ohnehin höchst fragwürdig gewesen, sagt Moringer. Denn zum Zeitpunkt der Haft wäre der letzte angebliche Missbrauch schon mehr als drei Jahre zurückgelegen. Wie berichtet starb die 17-Jährige im Mai des Vorjahres in der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg. Sie war wegen ihres schlechten seelischen Zustands in einen Tiefschlaf versetzt worden und nicht mehr aufgewacht.

Tod durch Überdosis?

Die Gerichtsmedizin äußerte den Verdacht, dass die Patientin durch eine Überdosis Narkosemittel ums Leben gekommen sein soll. Spitalsträger gespag lieferte aber ein privates Gutachten, wonach der Tod „schicksalshaft“ eingetreten sei. Die Staatsanwaltschaft Linz ermittelt gegen zwei Spitalsärzte wegen fahrlässiger Tötung. Nun wurde ein Anästhesist mit einer weiteren Expertise beauftragt.


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 Betreff des Beitrags: mnb
BeitragVerfasst: Do 27. Mär 2014, 07:55 
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Registriert: Di 5. Jan 2010, 15:07
Beiträge: 483
nmb


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 Betreff des Beitrags: Re: 17-jährige unter den Händen von Adelheid Kastner verstor
BeitragVerfasst: Do 27. Mär 2014, 07:56 
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Registriert: Di 5. Jan 2010, 15:07
Beiträge: 483
Hallo !

Zitat:
Mädchen starb im Koma: "An Tragik kaum zu überbieten"

LINZ. Prozess in Linz: Ärzte bekannten sich nach Tod einer 17-Jährigen "nicht schuldig", Staatsanwalt sprach von Medikamenten-Überdosis.

Keine Verantwortung am Narkosetod einer akut selbstmordgefährdeten 17-jährigen Psychiatriepatientin im Mai 2011 wollten gestern zwei angeklagte Ärzte der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg übernehmen. Die wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen angeklagten Anästhesisten bekannten sich nicht schuldig.

"Der Fall ist an Tragik kaum zu überbieten", sagte der Staatsanwalt Philip Christl. Bei der Toten handelte es sich um jenes Mädchen, das behauptet hatte, von seinen Großeltern und deren Nachbarn sexuell missbraucht worden zu sein. Daraufhin kamen vier Verdächtige in U-Haft, darunter ein pensionierter Richter. Doch das Verfahren wurde eingestellt, weil die Aussagen der Jugendlichen als Produkte ihrer Phantasie eingestuft wurden.

Der seelische Zustand der jungen Frau wurde immer schlechter. In der Jugendpsychiatrie der Landesnervenklinik unternahm sie zahlreiche Suizidversuche, musste nach einem dieser Versuche sogar notoperiert werden.

"Alle Ärzte wollten nur ihr Bestes, damit sie wieder ein normales Leben führen kann", sagte der Staatsanwalt. Die Mediziner entschieden sich für eine Tiefschlaftherapie, in Fachkreisen "Burst Suppression" genannt. Dabei wurde die Patientin in ein künstliches Koma versetzt. "Die Hirntätigkeit wird fast bis zum Hirntod reduziert. Die Ärzte hoffen dabei, dass es zu einem Reset, einer neuen Formatierung des Gehirns kommt", erklärte der Ankläger. Diese Behandlung sei zwar "grenzwertig und gefährlich" gewesen, sei aber laut Gutachten mangels erfolgversprechender Alternativen als vereinbar mit den ärztlichen Kunstregeln einzustufen. Der fatale Fehler, den der Staatsanwalt den beiden Medizinern anlastet: Zur Einleitung des Komas sei das Medikament "Brietal" überdosiert und auf die Anzeichen eines tödlichen Leberschadens bei der Jugendlichen sei zu spät reagiert worden.

Der Erstangeklagte habe es unterlassen, ein dichtes Netz an Kontrollen zu gewährleisten, seine mitbeschuldigte Kollegin habe dann das Medikament zu spät abgesetzt. Der Schaden sei irreversibel gewesen, "weil es für Brietal kein Gegengift gibt", sagte Christl.

Die Anklage stützt sich auf die Gutachten der Gerichtsmedizin, eines Anästhesisten und eines Pharma-Experten. Auch die Verteidiger der beiden Angeklagten verwiesen auf private Expertisen. Im Dickicht medizinischer Fachbegriffe zog sich die Verhandlung gestern in die Länge. Die Opferanwältin Elfgund Frischenschlager beantragte zudem eine weitere Krankenschwester als Zeugin. Der Prozess wurde vertagt. (staro)


http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Maedchen-starb-im-Koma-An-Tragik-kaum-zu-ueberbieten;art4,1343046


Dateianhänge:
Dateikommentar: Philip Christl - Staatsanwalt in Linz
Philip Christl - Staatsanwaltschaft Linz.jpg
Philip Christl - Staatsanwaltschaft Linz.jpg [ 71.51 KiB | 6945-mal betrachtet ]

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