Genderwahn

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 Betreff des Beitrags: Pro Juventute-Kinderrechte ade-Kinderquälen juche?
BeitragVerfasst: Fr 15. Okt 2010, 07:19 
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In einem Pro Juventute Heim sollen Kinder gequält worden sein!


Da werden in nächster Zeit aber ganz viele Fragen zu stellen sein - versprochen!

Zitat:
Kinder in Heim gequält
Von WZ Online
Urlauber brachte Angelegenheit ins Rollen.

Graz. In einem steirischen Kinderheim soll es zu Misshandlungen von Jugendlichen im Alter von fünf bis 13 Jahren gekommen sein. Die Staatsanwaltschaft Leoben und das Landeskriminalamt Steiermark ermitteln.
Die Kinder sollen u.a. spärlich bekleidet in den Schnee gestellt und mit Essensentzug bestraft worden sein. Vor einigen Wochen wurde dann Pro Juventute von einem Wiener Urlauber per Mail informiert, der Wind von der Sache bekommen hatte. Eine interne Untersuchung und Anzeigen durch Pro Juventute folgten, die Heimverantwortlichen wurden entlassen.
In dem Heim waren drei Mädchen und zwei Buben, die alle vom Jugendamt aus ihren Familien weggebracht worden waren. In der Einrichtung, die mittlerweile geschlossen und in ein anderes Gebäude umgezogen ist, wurden die Kinder laut Zeitung schon bei geringfügigen Verstößen gegen die Anordnungen der Heimleiterin bestraft. So mussten sie barfuß und nur mit Hose und T-Shirt bekleidet bis zu einer Viertelstunde im Schnee stehen. Weiters setzte es stundenlanges Eckenstehen bzw. wurde Sprechverbot von der Heimleiterin, deren Ehemann oder der stellvertretenden Heimleiterin verhängt. Eine Angestellte, die die Missstände bei Pro Juventute melden wollte, sei von der Heimleitung gekündigt worden, obwohl diese dazu gar nicht berechtigt gewesen sei.
Vorwürfe in E-Mail festgehalten
Ans Licht gekommen ist die Sache am 1. September durch ein E-Mail eines Wiener Urlaubers an den Präsidenten von Pro Juventute, der wiederum Kenntnis von einem anonymen Tagebuch erlangt hatte, in dem die Vorwürfe festgehalten waren. "Wir sind dem Herrn wirklich dankbar", so Direktorin Sabine Kornberger-Scheuch zur APA. Die Organisation habe sofort eine interne Untersuchung eingeleitet, bei der auch die Kinder befragt worden seien. Die Heimleiterin sei zu dem Zeitpunkt gerade auf Urlaub gewesen. Man habe dann sofort Anzeige bei den Behörden erstattet. Die Heimleiterin sei fristlos entlassen, ihr ebenfalls beschäftigter Ehemann sowie die stellvertretende Leiterin gekündigt worden.
Die Kinder seien nun in einem anderen Haus, eine erfahrene Pädagogin kümmere sich um sie. Laut Kornberger-Scheuch ist dieses Heim das vorletzte von 24 gewesen, das auf ein neues Betreuungssystem umgestellt wurde, nämlich weg von "Familienverbänden" zu stationären Wohngemeinschaften mit einer durchgehenden Betreuung. Laut "Kleine Zeitung" habe eine frühere Betreuerin die Missstände schriftlich vor einem Jahr an den Betriebsrat gemeldet. Dazu Kornberger-Scheuch: "Wir gehen dem gerade nach". Wenn diese Information wirklich nicht weitergegeben worden sei, dann gebe es Konsequenzen.
Seitens der Staatsanwaltschaft Leoben wurde bestätigt, dass man vor einigen Wochen, Ende September, durch einen Anlassbericht der Kriminalaußenstelle Niklasdorf mit dem Fall konfrontiert worden sei. Es werde nun gegen drei Personen ermittelt, so Sprecherin Reingard Wagner.
Betreuung von Sozialwaisen
"Pro Juventute" wurde 1947 in Salzburg gegründet, Zweck der Einrichtung war die Aufnahme von Kriegswaisen. Der Aufgabenbereich habe sich im Laufe der Jahre geändert, nun werden "Sozialwaisen" betreut. Seit 1947 waren dies rund 5.000 Kinder, derzeit sind es rund 220, betreut in 24 Einrichtungen in ganz Österreich. Die Organisation hat rund 250 Mitarbeiter.(APA) http://wienerzeitung.at/DesktopDefault. ... cob=522280

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 Betreff des Beitrags: Re: Pro Juventute-Kinderrechte ade-Kinderquälen juche?
BeitragVerfasst: Fr 15. Okt 2010, 09:17 
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Das Volk hat Fragen und Meinungen!
Das Volk ist dumm, aber so dumm auch wieder nicht.

Fragen an Emanuel Freilinger, pädagogischer Direktor bei Pro Juventute

Zitat:
5000 Opfer von Pro Juventute? HKVD am 14.10.2010, 21:12
Und wo ist die Bilanz dieser Einrichtungen? Wer kontrolliert den Erfolg? Ist es nicht so, wenn kein Geld mehr fliest sind die Kinder vergessen? Wer Kinder aufnimmt muss immer einen Rückhalt bieten können, so wie Eltern, Tanten und Großeltern, alles andere ist nur Geldmacherei auf den Rücken der Kinder. Was für perverse sind da am Werk? Schaut nächste Woche in die Zeitung um zu verstehen!!!! http://www.kleinezeitung.at/steiermark/ ... htet.story

franzl1964 am 14.10.2010, 13:25
jetzt
kommt der herr psychologe, ja wo waren sie den die ganzen jahre herr direktor freilinger? ist es nicht auch ihre aufgabe die ganzen einrichtungen zu prüfen und sich um das wohlergehen der kinder zu kümmern? da hat eine angagierte mitarbeiterin mißständnisse aufgezeigt, wurde gekündigt und muss selbst psychologische betreuung in anspruch nehmen, herr psychologe sind sie sicher dass sie dieser aufgabe überhaupt gewachsen sind? ich habe weniger den eindruck!!! jetzt im nachhinein kommen sie mit der aussage da wurde großer schaden angerichtet? sind sie ihrer sinne mächtig? muss erst etwas passieren damit sie tätig werden? sie herr psychologe gehören so wie die verantwortlichen zur verantwortung gezogen und heute noch ihres postens enthoben!!!!!!!!! das kann ja wohl nicht wahr sein. http://www.kleinezeitung.at/steiermark/ ... htet.story

WARAP am 14.10.2010, 09:48
Da wurde großer Schaden angerichtet...!!!
Ja, aber vor allem an der Psyche dieser, zwangsweise unterstellten Kinderseelen!!!
"Die Kinderschutzorganisation Pro Juventute ist anerkannter Träger der Jugendwohlfahrt, ihr oberster Kontrollor ist die Landesregierung..."
und Ihre einzige Sorge hierbei nur die Finanzierung und Spendebereitschaft...???
"In einem familiären Umfeld übernimmt die Einrichtung die Aufgaben der Eltern..."
Eltern, die derartig mit ihren Kindern umgehen würde sofort das Obsorgerecht durch die Jugendwohlfahrt entzogen werden...!!!
"Deshalb haben wir auch sofort gehandelt", versichert Emanuel Freilinger, pädagogischer Direktor bei Pro Juventute... und erst einmal eine Bedienstete entlassen, weil sie diese Mißstände aufzeigen wollte....??? http://www.kleinezeitung.at/steiermark/ ... htet.story


Fragen an die Landesrätin Bettina Vollath:

Zitat:
Solche Dinge dürfen nicht passieren nineeleven am 14.10.2010, 17:49
Damit meint der pädagogischer Direktor Emanuel Freilinger wohl das Aufdecken dieses Skandals.
Was macht eigentlich die zuständige Landesrätin Bettina Vollath die ganze Zeit? http://www.kleinezeitung.at/steiermark/ ... htet.story

Wer schützt die Kinder? Gast: Parteiloser
14.10.2010 11:58
Massenmissbrauch von Kindern in der Kirche. Kaum rechtliche Konsequenzen, nur ein hilfloser Versuch mit Geld a bissl zu kompensieren. Keine Bemühungen der Kirche zum Schutz der Kinder, keine Bemühungen des Staates zum Schutz der Kinder.
Keine Frage, dass das Phänomen nicht nur auf die Kirche, welche über Dekaden in dieser Sache versagt hat, beschränkt ist. Sämtliche staatliche Organisationen versagen in dieser Sache vollständig, schon ausgehend vom Gesetzgeber, aber auch die Justiz.
Gibt es irgendwo verantwortliche Entscheidungsträger, welche sich um einen besseren Schutz der Kinder wirklich kümmern?
Für mich bleibt noch immer die Frage unbeantwortet:
"Wer schützt die Kinder?" http://diepresse.com/home/panorama/oest ... 0/index.do

herkules54 meinte am 14.10.2010 16:54

Sie bitten zwar fleißig um Spenden, wir zahlen, aber dafür dass sie die schwächsten in unserer Gesellschaft quälen und foltern. Warum sind die Verantwortlichen dieses Vereines nicht längst in Untersuchungshaft? Wo sind die Behörden wieder einmal? Ist der Staatsanwalt auf Urlaub????? Was will man hier wieder alles verduschen???? Erst ein Urlauber bringt das ganze ins Rollen? Hat die Schule, der Kindergarten nichts bemerkt? http://www.krone.at/Steiermark/Fuenf_Ki ... ory-225407


Kommentare:

Zitat:
deauville002, 14. 10. '10 19:19
Kinder in steirischem Heim misshandelt
Ist sicher nicht ein Einzelfall:
Tausende Kinder werden in den Heimen Misshandelt.
Das war schon immer so und wird auch immer so sein.
Leider zum Leidwesen dieser armen Kinder die in ihrem späteren Leben mit der Gesellschaft nicht klarkommen und dann erst recht vom leben Misshandelt und bestraft werden.
Das Kinder- Schutz- Gesetz gehört grundlegend geändert und vor allem die Verjährungsfrist muss geändert werden. http://www.news.at/articles/1041/10/279 ... inder-heim

gestern, 13:06
Warum deckt man so etwas nicht sofort auf. http://kurier.at/nachrichten/2041441.php#userkommentare
gestern, 20:24
Bitte wer schaut da zu. Wer hat Verantwortung. Hier ist auch die Politik gefragt. Das kann es doch nicht geben.Dieses Rot-Schwarze Gesindel gehört abgewählt. Auf der Stelle. http://kurier.at/nachrichten/2041441.php#userkommentare
Gast: mysterium
14.10.2010 13:15 Da sieht man wieder, wie feig unsere Gesellschaft ist.
Der der mutig aufzeigt, wird durch Kündigung bestraft, weil viele unter der Decke vernetzt sind, wie es scheint.
Waren ja nur Kinder aus asozialen Verhältnissen, frägt eh niemand nach. Und wenn sie Probleme machen, sind halt die asozialen Verhältnisse schuld. Wer kann es beweisen? http://diepresse.com/home/panorama/oest ... 0/index.do

Der ganz Gast: Snoopy1
14.10.2010 10:46
Die Gutmenschinnen-NGO´s (Pro Juventute, Caritas, Volkshilfe, SOS Kinderdorf etc. etc.) trieben und treiben es in ihren "sozialpädagogischen Einrichtungen" dreist bis zum abwinken. Kindesmißhandlungen gehören dort offensichtlich in vielen Einrichtungen zur Tagesordnung und kein Mensch in diesem Land regt sich wirklich darüber auf. Nein ein paar dämliche Schafe spenden für die Sozialmafiabande bei Licfht ins Dunkel-artigen Massencharityveranstaltungen und glauben auch noch sie tuen etwas Gutes. Eine Spendengala wie im Ronacher für das August Aichhorn Haus setzt dem ganzen dann noch das Sahnehäubchen auf. Da spenden wohlmeinende aber offensichtlich beim gegenwärtigen Informationsstand dumme Menschen, dass ein Geschäftsführer eines Sozialvereins seinen BMW X 6 fahren kann, welcher sich neben Unmengen an Steuergeldern für die Heimunterbingung von Kinder aus anderen Bundesländers noch sein "Zubrot" durch Vermietung der Kinder für perverse Kinderprostitution verdient.

Die Zustände in diesem Sektor sind schon dergestalt entartet, dass ein rasches und hartes Durchgreifen gegen die Sozialmafia ein Gebot eines letzten Restes von Moral ist. http://diepresse.com/home/panorama/oest ... 0/index.do

mutter30 meinte am 14.10.2010 19:29

Bitte sperrt sie ein die betreuer, und jeden tag eine in den Mund und bitte nicht vergessen sie müßen ihr eigenes erkotztes essen, das haben sie auch von den kindern verlangt !!!!!!!!!! http://www.krone.at/Steiermark/Fuenf_Ki ... ory-225407

franzl1964 meinte am 14.10.2010 13:08

Das ist ja unglaublich die Verantwortlichen samt Betriebsrat welcher ja durch eine Dienstnehmerin verständigt wurde und nichts aber ach absolut nichts dagegen unternommen haben gehören sofort entlassen, beasgte Dienstnehmerin die das angezeit hat wurde ja gekündigt.meiner Meinung nach müssten alle Beteiligten der Betriebsrat die Verantwortlichen die ja schon darüber informiert wurden die Leiterin, ihr Mann und die Stellvertreterin sofort in U-haft genommen werden. Das ist ja unglaublich http://www.krone.at/Steiermark/Fuenf_Ki ... ory-225407

die strukturen sind auch in den ... · von mausfanger · 28.07.2010 22:21 Uhr
meisten "kleinen" einheiten unter jeder sau !!!
reine geldmacherei auf kosten der allgemeinheit ...
den kindern und jugendlichen wird nicht wirklich geholfen !!!
unsinnige geldverschwendung zu qaudrat ...
da gehören ganz andere strukturen ... mit dazu fähigen menschen geschaffen !
ich wiederhole gan ausdrücklich ...
das ist eine sozialmafia ohnegleichen !
hunderte millionen schwer ?!?!?!?
rechnungshof .. wo bist du ???
eine zerschlagung bestehender (un)struktuen und eine völlige neuorientierung ist der einzige ausweg ... für die hilfebedürftigen kinder und jugendlichen ...
für die allgemeiheit, die das finanziert.
wer das nicht glauben mag ...
gebe gerne "insider" infos weiter ! http://www.nachrichten.at/nachrichten/c ... t58,435339


MFG

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 Betreff des Beitrags: Re: Pro Juventute-Kinderrechte ade-Kinderquälen juche?
BeitragVerfasst: Sa 16. Okt 2010, 23:57 
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Sachverhaltsdarstellung Bad Mitterndorf


Zitat:
Sachverhaltsdarstellung Bad Mitterndorf
BAD MITTERNDORF/STMK. Die Kinderhilfsorganisation Pro Juventute nimmt Stellung zu den Vorfällen in Bad Mitterndorf.

"Wir sind Sozialdienstleister an der Gesellschaft und kümmern uns im Auftrag der Jugendwohlfahrt um benachteiligte Kinder. Wir haben unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalles in Bad Mitterndorf, wo Kinder gequält wurden, reagiert. Neben einer Sachverhaltsanzeige haben wir uns im September dieses Jahres von drei beteiligten Personen getrennt", erklärt Mag. Emanuel Freilinger, pädagogischer Direktor von Pro Juventute.

In Österreich betreibt die Kinderhilfsorganisation 24 Wohngemeinschaften, wo Kinder und Jugendliche rund um die Uhr von ausgebildeten PädagogInnen betreut werden. "Der Vorfall in Bad Mitterndorf ereignete sich in einer so genannten Familienwohngruppe. Diese Form der Betreuung, wo angestellte Pflegeeltern in ihrem häuslichen Umfeld Pflegekinder betreuen, bestand seit der Gründung unserer Organisation im Jahr 1947. Vor fünf Jahren haben wir begonnen, die Familienwohngruppen in Wohngemeinschaften umzuwandeln, wo die Kinder von SozialpädagogInnen und nicht mehr von Pflegeeltern versorgt werden. Am 3. September wurde die Wohngruppe in Bad Mitterndorf aufgelöst. Die letzte Familienwohngruppe wird in diesem Jahr in eine Wohngemeinschaft umgewandelt", sagt Freilinger.

Anfang September 2010 wurde Pro Juventute von einer Person darüber informiert, dass es in der Familienwohngruppe Bad Mitterndorf zu Übergriffen gekommen sei. "Uns wurden in der Folge anonymisierte Tagebuchauszüge, die über einen Zeitraum von drei Jahren erstellt wurden, übermittelt. Wir haben die Vorfälle der Jugendwohlfahrt der Landesregierung Steiermark gemeldet und sofort Anzeige erstattet. Zudem haben wir die betroffenen Personen vom Dienst suspendiert", beschreibt Direktor Freilinger.

"Wir arbeiten in einem Wachstumsmarkt"
Seit 1947 hat Pro Juventute über 5.000 Kinder und Jugendliche betreut. "Unser Ziel ist es, benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Die Geschäftsführung und das Kuratorium von Pro Juventute verurteilen diesen Vorfall in Bad Mitterndorf auf das Schärfste", so Pro Juventute-Präsident KommR Fritz Peham. "Wir befinden uns leider in einem Wachstumsmarkt. Pro Tag verlieren sieben Kinder bzw. Jugendliche ihr häusliches Umfeld. Heuer investieren wir deshalb 1,6 Millionen Euro in den Ausbau unserer Wohngemeinschaften. Die Zukunft der Jugendwohlfahrt liegt in den Wohngemeinschaften, wo von ausgebildeten PädagogInnen eine 24-Stunden-Betreuung garantiert wird", ergänzt Peham.



In der Ausgabe vom 14.10.2010 berichtet die Kleine Zeitung unter dem Titel "Fünf Kinder in steirischem Heim über Jahre gequält" über unsere ehemalige Familiewohngemeinschaft in Bad Mitterdorf. Zum Online-Artikel in der Kleinen Zeitung ...
Die Geschäftsführung von Pro Juventute teilt dazu folgendes mit:
•In einem Schreiben vom 1.9.2010 an den Präsidenten der Pro Juventute erhebt ein couragierter Mitbürger schwerwiegende Vorwürfe gegen MitarbeiteInnen der Familienwohngemeinschaft Bad Mitterndorf. In seinem Schreiben beruft er sich auf ein Tagebuch, welches ein Einwohner von Bad Mitterndorf seit 3 Jahren führt. Dieses wird Pro Juventute in Auszügen anonymisiert übermittelt.
•Die Geschäftsführung verständigte sofort die Landesregierung und sprach mit ehemaligen Mitarbeitern und veranlasste die Befragung der betroffenen Kinder und Jugendlichen durch das Kinderschutzzentrum.
•Jene Personen, denen Verfehlungen nachgewiesen werden, werden sofort aus der Betreuung abgezogen.
•Die Kinder und Jugendlichen aus der Familienwohngemeinschaft Bad Mitterndorf übersiedeln am 3.9.2010 geplant in eine neu adaptierte sozialpädagogische Wohngemeinschaft von Pro Juventute und werden dort von einer neuen erfahrenen Einrichtungsleiterin betreut.
•Sämtliche Schritte wurden dokumentiert und in Form einer schriftlichen Sachverhaltsdarstellung von Pro Juventute bei den zuständigen Behörden zur Anzeige gebracht.
•Am 13.10.2010 wird die Geschäftsführung von der Kleinen Zeitung kontaktiert. Im Gespräch wird massiv darauf hingewiesen, dass eine detaillierte Berichterstattung nicht der Aufdeckung dient, da diese durch Pro Juventute bereits erfolgt ist, sondern den Kindern schadet. Trotzdem hat der Journalist den Artikel mit Namen und Alter der Kinder sowie der genauen Einrichtungsbezeichnung veröffentlicht.
Die Geschäftsführung dankt jenem couragierten Mitbürger, der nicht weggeschaut hat, sondern uns seinen Verdacht unverzüglich mitgeteilt hat und uns so einen wesentlichen Teil zur Aufklärung beigetragen hat!

Mag. Emanuel Freilinger MMMag. Sabine Kornberger-Scheuch


Kontakthinweis:
Pro Juventute
Tel.: 0699 15502013

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 Betreff des Beitrags: Re: Pro Juventute-Kinderrechte ade-Kinderquälen juche?
BeitragVerfasst: So 17. Okt 2010, 23:18 
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Pro Juventute Mitglied in der Initiative menschenrechte, jetzt!


Wie glaubwürdig ist die Initiative menschenrechte jetzt, wenn sie keine Stellungnahme zu einem ihrer Mitglieder, der schwerste Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden, abgibt?

Zitat:
Mitglieder der Initiative
Netzwerk Kinderrechte
(9 Österreichische Kinder- und Jugendanwaltschaften, Österreichische Bundesjugendvertretung, Kinderfreunde/Rote Falken, Katholische Jungschar Österreichs, Kinderbüro Steiermark, Akzente Salzburg, Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs, SOS-Kinderdorf Österreich, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte, Kuratorium Kinderstimme, Österreichisches Komitee für UNICEF, Pro Juventute, Asylkoordination Österreich, Fice Austria/Kinderrechtebüro Österreich, Welt der Kinder, Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde, KiB Children Care, Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit, Österreichischer Kinderschutzbund/Verein für gewaltlose Erziehung, ECPAT Österreich, Don Bosco Flüchtlingswerk Austria, Verein wienXtra, Österreichisches Institut für Kinderrechte & Elternbildung, boJA – Bundesweites Netzwerk Offene Jungendarbeit)
http://www.menschenrechte-jetzt.at/unterstutzerinnen/

Was tut diese Initiative eigentlich?

Zitat:
Die Initiative menschenrechte.jetzt. versammelt erstmals 270 NGOs zur koordinierten Berichterstattung an die Vereinten Nationen zur Umsetzung von Menschenrechten in Österreich.
Die zentrale Rolle der Initiative menschenrechte.jetzt. ist die Koordinierung der Berichterstattung der österreichischen Zivilgesellschaft an die Vereinten Nationen, sowie die Erstellung eines NGO-Berichts im Rahmen des Verfahrens zur Universellen Menschenrechtsprüfung vor dem UN-Menschenrechtsrat. Koordiniert wird die Initiative menschenrechte.jetzt. von der Österreichischen Liga für Menschenrechte.
Ziel der Initiative ist die maßgebliche Einbeziehung der Zivilgesellschaft in die Umsetzung internationaler menschenrechtlicher Verpflichtungen.
http://www.menschenrechte-jetzt.at/category/allgemein/

Schweigt diese Initiative vielleicht, weil einzelne auch davon betroffen sein könnten?

Zitat:
Die Kinder- und Jugendanwältinnen fürchten, dass die möglichen Misshandlungen bei der Pro Juventute-Pflegefamilie in Bad Mitterndorf kein Einzelfall gewesen sind.
http://steiermark.orf.at/stories/476371/

MFG

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 Betreff des Beitrags: Re: Pro Juventute-Kinderrechte ade-Kinderquälen juche?
BeitragVerfasst: Di 24. Jan 2012, 12:41 
http://steiermark.orf.at/news/stories/2516679

Anklage: Pflegefamilie quälte Kinder

Jene Pflegefamilie in Bad Mitterndorf, die bis 2010 Kinder misshandelt haben soll, muss sich in Leoben vor Gericht verantworten. Fünf Personen sind wegen Quälens Unmündiger angeklagt, so das Grazer Oberlandesgericht.

Angeklagt sind die Pflegeeltern sowie drei Helferinnen des Trägervereins Pro Juventute, der die Familie betreut hat. Wann genau die fünf Beschuldigten vor dem Gericht in Leoben erscheinen müssen, steht noch nicht fest. Ebenso wenig, welcher Richter den Fall verhandeln wird. Die Anklage ist nach Überprüfung des Grazer Oberlandesgerichts nun aber rechtskräftig. Und die darin enthaltenen Vorwürfe wiegen schwer.

Kinder mussten Erbrochenes essen
So steht die Pflegefamilie unter Verdacht, fünf ihrer minderjährigen Kinder - drei Mädchen und zwei Buben - über Jahre gequält und vernachlässigt zu haben. Laut Anklage hätten die Kinder barfuß im Schnee stehen müssen und kein Essen bekommen. Manchmal seien sie gezwungen worden, Erbrochenes oder Regenwürmer zu essen.

Haftstrafe bis zu drei Jahren
Die Staatsanwaltschaft Leoben erhebt nun gegen die Pädagogen Anklage wegen Quälens und Vernachlässigen von Unmündigen und wehrlosen Personen. Im Falle eines Schuldspruchs drohen den Angeklagten bis zu drei Jahre Haft. Eine Anklage wegen fortlaufender Gewalt, die vor einem Schöffensenat verhandelt werden hätte müssen und auch unter strengere Strafe gestellt gewesen wäre, wurde vom Oberlandesgericht Graz vorerst fallen gelassen.


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